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Explosiver Auftritt [15. Mai. 2012 - 11:35]
Explosiver Auftritt
Zehn Minenwimpel zieren seit letzter Woche den Mast des Minenjagdbootes „Homburg“. Während der zweiwöchigen Historic Ordnance Disposal Operation (HOD OPS) in Lettland spürte das Boot zehn russische Ankertauminen aus dem Zweiten Weltkrieg auf und sprengte diese. Damit leistete die Besatzung einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit des Seeverkehrs im Baltikum.
   
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veni, vidi, vici – „Joint Warrior 12“, Phase III [15. Mai. 2012 - 10:14]
veni, vidi, vici – „Joint Warrior 12“, Phase III  „Joint Warrior“ neigte sich dem Ende zu und die Dragonischen Streitkräfte begannen ihre letzte Phase: Das gezielte Operieren gegen Piraterie, Terrorismus und Schmuggel sowie abtrünnige pastonische Kräfte. Zu der Task Group waren mittlerweile auch vier Minenjagdboote gestoßen, um den Verband sicher durch minengefährdete Gebiete zu geleiten. Die Hauptbedrohung ging jedoch nicht von Minen, sondern von Ubooten und Flugzeugen aus, die die Schiffe vermehrt und mit großer Hartnäckigkeit angriffen.  Dass sich die Lage verschärft hatte, merkte die Besatzung in den letzten drei Tagen des Manövers nicht nur an den vermehrt stattfindenden Angriffen, sondern auch am Wechsel in den sogenannten Kriegsmarsch. So hieß es für die Besatzung den höchstmöglichen Bereitschaftszustand herzustellen.  Alle wichtigen Stationen, wie zum Beispiel Brücke, Leitstand, Operationszentrale und Munitionskammer, waren ständig besetzt. Sogar die Verpflegung wurde auf den Stationen eingenommen. Die Wachzeiten wurden zusätzlich auf einen Sechs-Stunden-Rhythmus verschärft.  U-Jagd in vollem Gange Am folgenden Tag hatte die Fregatte „Hessen“ ein „Solid-RAS“, ein Seeversorgungsmanöver, bei dem Paletten übergeben wurden. Dieses Manöver fand unter starker Uboot Bedrohung statt.  Nach Passage eines minengefährdeten Gebietes am frühen Morgen des nächsten Tages wurde der Kampf gegen das Uboot aufgenommen. Doch auch ein Manöver kann reale Gefahren bergen: Durch einen Fischer, der sich trotz regelmäßiger Warnungen über Funk zu dicht an das Uboot annäherte und dieses dadurch drohte, sich in den Netzen zu verfangen, wurde die Übung zeitweise unterbrochen, bis das Uboot wieder in sicheren Gewässern war.  Nach Wiederaufnahme der Jagd konnte die „Hessen“ das gegnerische Uboot erfolgreich aufklären und bekämpfen.  „Flugkörper im Anflug Backbord 5 Dez“  "„Versenkt“" - oder besser gesagt "„bekämpft“" - wurden ebenfalls diverse Flugzeuge und Flugkörper, die versuchten, den Verband rund um die Flugabwehrfregatten „De Ruyter“ und „Hessen“ zu attackieren.  Besonders gefragt war dabei die Operationszentrale (OPZ), die sehr frühzeitig alle Kontakte identifizierte, analysierte und wenn nötig die Bekämpfung einleitete. Doch auch die Ausgucks auf der Brücke bewiesen ihr Können und erkannten die kleinen Flugzeuge und Flugkörper auf Entfernungen von acht Meilen und mehr.  Allzu häufig hörten Brückenbesatzung und OPZ Meldungen wie: "„Flugkörper optisch, Backbord 5 Dez, im Anflug, tieffliegend“". Mehrmals im Manöver gefordert wurde die Waffengruppe, die bei Bedrohung die Schweren Maschinengewehre (SMG) besetzt und damit Speedboote oder langsame, tieffliegende Flugzeuge abwehrt.  Offizieranwärter komplett eingebunden Bei allen Tätigkeiten voll dabei: Die Offizieranwärter, die beim EAV ihr Bordpraktikum absolvieren. Sie durchlaufen dabei in Gruppen insgesamt drei Hauptabschnitte des Schiffes: Nautik, also die Führung des Schiffes von der Brücke aus, Technik und Operation. Dadurch, dass sie zur letzten Phase von „Joint Warrior“ bereits zwei Wochen in ihren jeweiligen Hauptabschnitten verbracht hatten, konnten sie im Manöver nicht nur voll eingesetzt werden, sondern dieses auch als einen Höhepunkt des Einsatz- und Ausbildungsverbandes 2012 für sich vermerken.   Kevin Bölscher   Blick aus dem Uboot (Quelle: © 2011 Bundeswehr / Unterseeboot 34/Unterseeboot 34)   Sea Sparrow im Flug (Quelle: © 2012 Bundeswehr / Fregatte EMDEN/Fregatte EMDEN)   Obergefreiter OA Alexander Stolze (Quelle: © 2011 Bundeswehr / Marco Hüde/Presse- und Informationszentrum Marine)
„Joint Warrior“ neigte sich dem Ende zu und die Dragonischen Streitkräfte begannen ihre letzte Phase: Das gezielte Operieren gegen Piraterie, Terrorismus und Schmuggel sowie abtrünnige pastonische Kräfte. Zu der Task Group waren mittlerweile auch vier Minenjagdboote gestoßen, um den Verband sicher durch minengefährdete Gebiete zu geleiten. Die Hauptbedrohung ging jedoch nicht von Minen, sondern von Ubooten und Flugzeugen aus, die die Schiffe vermehrt und mit großer Hartnäckigkeit angriffen.
   
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„Joint Warrior 12“ – Der EAV mittendrin [15. Mai. 2012 - 09:07]
Wachsamer Ausguck (Quelle: © 2012 Bundeswehr / Nikolas Hoffmann/EAV 2012)
Nach einem Hafenaufenthalt in Glasgow startete für den Einsatz- und Ausbildungsverband das NATO-Manöver „Joint Warrior“. Der Einsatzgruppenversorger „Frankfurt am Main“ sowie die Fregatten „Emden“ und „Hessen“ übten dabei mit zahlreichen internationalen Marineschiffen in einem fiktiven Szenario, das an aktuelle Einsätze angelehnt war. In der intensiven Übung galt es simulierten Angriffen durch Schiffe, Flugzeuge und Uboote zu begegnen.
   
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Kasseler Firma nimmt alte russische Atom-U-Boote auseinander [10. Mai. 2012 - 09:36]
atom uboot
Kassel / Murmansk. Eine 70 Tonnen schwere Maschine aus Kassel wird demnächst dafür eingesetzt, ausrangierte russische Atom-U-Boote zu zerlegen. Sie ist Teil einer großen Anlage, die mehr als 100 dieser U-Boote entsorgen soll.
   
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Mit Leinwand und Pinsel - Marinemaler an Bord der „Frankfurt am Main“ [10. Mai. 2012 - 08:51]
EGV
Ungewohnte Ansichten vertrauter Schiffe, Leinwand und Pinsel statt Fotografie. Der Marinemaler Olaf Rahardt begleitete für einige Zeit den Einsatz- und Ausbildungsverband an Bord der „Frankfurt am Main“. Mit dem Blick fürs Detail brachte er dabei seine Eindrücke künstlerisch zu Papier.
   
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