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Traditionspflege in bestem Sinne [ 9. Mai. 2012 - 09:27]
Traditionspflege in bestem Sinne  HEPPENHEIM - Die Marinekameradschaften (MK) des Landesverbandes Südwest waren zur Jahrestagung im „Halben Mond“ in Heppenheim. Bei einem Empfang im Marstall des Amtshofes würdigte Bürgermeister Rainer Burelbach (CDU) die Arbeit der Traditionsvereinigung. Für Marinekameradschaften (MK) ist die Bergstraße immer wieder eine Reise wert. Darauf lässt der Umstand schließen, dass Heppenheim am Wochenende schon zum vierten Mal Gastgeberstadt für die Jahrestagung des Landesverbands Südwest war.  40 in blaue Blazer gewandete Delegierte stellten im Tagungslokal „Halber Mond“ Weichen für diekünftige Arbeit und legten ein Bekenntnis ab zur Pflege maritimer Traditionen. Nach der Begrüßung des Heppenheimer MK Vorsitzenden Kurt Nüchem führte Verbandschef Daniel Buß im Stile eines erfahrenen Fahrensmannes durch die Tagesordnung und batmittels Schiffsglocke um Gehör, wenn Anträge an seinen Vorstand gestellt wurden.  Seemännischer Gepflogenheit entsprach auch das Ritual, mit dem die MK-Besatzung bei einemvon der Stadt arrangierten Empfang dem Heppenheimer Bürgermeister Rainer Burelbach (CDU) nachträglich zum Geburtstag gratulierte, den er tags zuvor gefeiert hatte: Durch den Marstall des Amtshofs klang der sogenannte „Kutterläufer“, ein langgezogener Ton aus der Bootsmannpfeife. Rhythmisches Klatschen schloss sich an.   Als Geschenk überreichte Buß eine Portion Matjes. Eintrag in das neue Goldene Buch Protokollarischer Höhepunkt des Empfangs war der Eintrag in das erst imvergangenen Jahr neu aufgelegte Goldene Buch der Stadt. Hinter Formel-1-Star Sebastian Vettel, dem hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier (CDU) sowie Deborah Weissmann, der Präsidentin des Internationalen Rats der Christen und Juden (ICCJ) verewigten MARINEKAMERADSCHAFT Heppenheim als Gastgeber des Verbandes Südwest – Städtischer Empfang im Marstall sich nun auf Seite vier die Repräsentanten des MK-Landesverbands Südwest. „Das ist für uns eine besondere Ehre“, so Buß. Dass der Matjes weder aus demBruchsee noch aus den Läufen örtlicher Bäche stammen konnte,machte Burelbach in seinem Willkommensgruß deutlich.  Auchwenndie geografische Lage der Stadt einen direkten Bezug zu ihr ausschließe, habe die Seefahrt dank einer „sehr rührigen Marinekameradschaft“ doch eine ideelle Basis. Burelbach begrüßte deren Engagement umso mehr, als nach Einführung der „Freiwilligenarmee“ ein Verlust an Identifikation drohe.  Der Schritt vom „Bürger in Uniform“ zum Berufssoldaten birgt diese Gefahr in sich. „Die Bundeswehr wird aber auch in Zukunft ein wichtiger Teil Deutschlands sein“, ließ der Bürgermeister keine Zweifel daran aufkommen, dass er die Bemühungen seriöser Traditionsverbände durchaus schätzt.  Der Deutsche Marinebund als Dachverband von 400 örtlichen Gliederungen hält überhaupt nichts von „militärischer Kraftmeierei“ und hat sich Zug um Zug auch für die Zivilbevölkerung geöffnet. Inzwischen sind 16,5 Prozent seiner 13 500 Mitglieder weiblichen Geschlechts. Im Kaiserreich aus der Taufe gehoben und vom NS-Regime seiner Selbstständigkeit beraubt, wurde bei der Neugründung 1952 Wert auf die politische und weltanschauliche Unabhängigkeit gelegt.   Aktive und Ehemalige der Seestreitkräfte sind in den Kameradschaften ebenso willkommen wie Angehörige der Handelsflotte oder Mitbürger, die ein Faible für die Seefahrt haben. „Wir sind offen für jeden“, so Buß am Rande des Empfangs. Dem von ihm repräsentierten Südwestverband gehören 1000 Mitglieder aus 20 Marinekameradschaften an. Der Bogen örtlicher Gliederungen spannt sich von A wie Andernach,über S wie Speyer bis hin zu Zwie Zweibrücken.  Dass die MK Heppenheim erneut Gastgeber sein durfte, hat auch mit ihrer großen Tradition zu tun. Die hiesige Marinekameradschaft wurde bereits 1932 gegründet und zählt damit zu den ältesten im Südwesten der Republik.   fk   Alle an Bord: Beim Empfang im Marstall in Heppenheim begrüßte Bürgermeister Rainer Burelbach (links) die Marinekameradschaft. FOTO: LUTZ IGIEL
HEPPENHEIM - Die Marinekameradschaften (MK) des Landesverbandes Südwest waren zur Jahrestagung im „Halben Mond“ in Heppenheim. Bei einem Empfang im Marstall des Amtshofes würdigte Bürgermeister Rainer Burelbach (CDU) die Arbeit der Traditionsvereinigung.
   
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80 Jahre im Deutschen Marinebund e.V. [ 7. Mai. 2012 - 08:18]
80 Jahre im DMB
Heinz Morgenstern, Einzelfahrer aus Bremerhaven, wurde mit der Verdienstnadel des Deutschen Marinebundes in Gold geehrt.
   
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120 Jahre Marineverein in Stralsund [ 3. Mai. 2012 - 11:24]
120 Jahre Marineverein in Stralsund
Stralsund am 22.Oktober 1892. Es ist ein trüber Sonnabend, eine Handvoll Männer gehen zielstrebig zum „ Goldenen Löwen“. Hier soll ein neuer Verein gegründet werden. Der Verein „Kaiserliche Marine“, der ein Jahr zuvor mit 1.000 Mitgliedern in Kiel ins Leben gerufen wurde, wird nun auch in der alten Hansestadt Stralsund, dem traditionsreichen Marinestandort, Fuß fassen.
   
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Besuch vom Minenjagdboot DILLINGEN [ 3. Mai. 2012 - 10:48]
Gastgeschenkuebergabe
Eine Delegation des Minenjagdbootes DILLINGEN unter Leitung des neuen Kommandanten, Kapitänleutnant Fabian Küssner, folgte einer Einladung der Patenstadt ins Saarland.
   
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Dank für langjährige Treue [ 3. Mai. 2012 - 10:12]
Coburg
Bei ihrer diesjährigen Jahreshauptversammlung konnte die Marinekameradschaft „Admiral Scheer“ Coburg drei Kameraden für ihre langjährige Zugehörigkeit zum Deutschen Marinebund e.V. und zur Marinekameradschaft ehren.
   
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