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Adventstraum in Forchheim

„Schneeflöckchen, weiß Röckchen“ hätte ebenso gut als Motto gepasst, als die Marinekameradschaft Forchheim Anfang Dezember 2017 für die Gemeinde St. Josef Buckenhofen die erste abendliche Adventsandacht, den ersten „Advent im Hof“ ausrichteten. Am Nachmittag hatte es zu schneien begonnen, und der Schneefall hielt auch bis zum Abend an.

Die Forchheimer Marinekameradschaft hatte sich viel Mühe gegeben, um eine besinnliche Stimmung auf dem vereinseigenen Gelände herbeizaubern, damit die Gäste die maritimen Weihnachtslieder des Shantychores „Die Regnitzmöven“ in behaglicher Atmosphäre genießen konnten.

So war das gesamte Gelände mit Lichtern, offenen Feuerstellen und einem großen beleuchteten Weihnachtsstern geschmückt. Zum Schutz vor dem Schnee waren für die Gäste Schirme aufgebaut worden. Auch die Technik musste durch Schirme vor dem Schneegestöber geschützt werden.

Dann war es soweit: Aus den Glühweintöpfen verbreitete sich ein aromatischer Duft. Leckere Gebäckteller auf mehreren Stehtischen luden zum Naschen ein und die Zufahrtsstraße säumten Fackeln, die den Gemeindemitgliedern den Weg durch das Schneetreiben weisen sollten.

Trotz der heftigen Schneefälle kamen nahezu hundert Gäste zur Andacht und waren begeistert. Ein Pärchen fand die richtigen Worte, um die Veranstaltung zu beschreiben: „Das ist typisch Marine. Wenn die etwas anpacken, dann machen sie das aber auch wirklich richtig.“ Mehr Lob geht nicht.

Der 1. Vorstand Hans Gerhard Braun sinnierte anhand einer Textpassage aus dem Lied „Weihnacht an der Waterkant“ und einem der ältesten kirchlichen Adventslieder „Kommt ein Schiff geladen“ über das Thema Frieden, dem Leitthema der diesjährigen Adventssonntage. Sinnvoll eingebettet waren darin die maritimen Weihnachtslieder des Shantychors. Die Lesung aus dem Evangelium von Lukas übernahm Lucia Götz. Die Fürbitten wurden von den Chormitgliedern vorgetragen. Die Hinführung zum Thema erfolgte sinnträchtig durch eine kurze Bildpräsentation auf dem Großsegel des Spielplatzbootes. Das Schlussgebet übernahm Pfarrer Mariadas Kalluri. Er sprach auch den Schlusssegen.

Das Schneetreiben und die flackernden Feuer verliehen dieser Andacht ihren ganz besonderen Reiz und vollendeten das stimmungsvolle Ambiente. So blieben noch viele Gäste bei interessanten Gesprächen, Glühwein und Lebkuchen. Ein wunderbarer und gemütlicher Ausklang dieser Veranstaltung.

Text und Fotos: Hans Gerhard Braun

Schnee und Lichterglanz rundeten das Bild ab.

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