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„BLAUE-JUNGS“ in Wilhelmshaven

Zu ihrem vierten Törn in diesem Jahr warf die Interessengemeinschaft (IG) der „Blaue-Jungs-Minden“ vor kurzem die „Leinen los“ und nahm Kurs auf die Marinestadt Wilhelmshaven.

Diesmal fuhren die Blauen Jungs nicht mit dem PKW in Richtung Norden, sondern nutzen das gute Wochenendangebot der Deutschen Bahn. Auf dem Programm stand der Besuch des Deutschen Marinemuseums mit den in den Außenanlagen liegenden Schiffen aus der Zeitepoche der Bundesmarine.

Nach einem kurzen Fußmarsch vom Hauptbahnhof erreichten die Blauen Jungs den Bontekai, an dem schon einige Traditionsschiffe wie der Tonnenleger Kapitän Meyer, das Heimschiff Arcona der Marinekameradschaft Wilhelmshaven sowie einige Tall Ships auf einen interessanten Tag einstimmten. In Sichtweite befand sich die „altehrwürdige“ Kaiser-Wilhelm-Brücke, das Wahrzeichen von Wilhelmshaven.

Von dort waren es nur noch ein paar hundert Meter über den Fliegerdeich bis zum Marinemuseum, dem Ziel dieser Reise. Im Eingangsbereich des Museums trafen die Blauen Jungs einige Kameraden, mit denen sie bereits seit Jahren eine Freundschaft pflegen. Beim „Backen und Banken“ im Bistro des Museums gab es erst einmal eine Stärkung, bevor es anschließend auf große Erkundungstour über das Außengelände ging. Besonderes Highlight des Tages war die Besichtigung des Schnellbootes GEPARD des Fördervereins Museums-Schnellboot e.V., das seit Juni 2016 im Museumshafen liegt. Nicht nur Schnellbootfahrer, sondern auch Interessierte der Marine und der Seefahrt kamen hier ins Schwärmen. Danach konnten die Blauen Jungs im Rahmen einer interessanten Führung den Zerstörer MÖLDERS besichtigen und vom Gästeführer Klaus Hoffmann viel Wissenswertes über den  Lenkwaffenzerstörer erfahren. Über 34 Jahre war dieses Schiff im Dienst der Deutschen Marine. Das Schiff war bis zur Außerdienststellung dem 1. Zerstörer-Geschwader unterstellt und mit ihren beiden Schwesterschiffen LÜTJENS und ROMMEL im Marinestützpunkt Kiel/Wik stationiert.

Ein spannender und erlebnisreicher Tag in Wilhelmshaven und im Deutschen Marinemuseum endete nach einem abenteuerlichen 16-Stunden-Törn wieder im Heimathafen Minden.

Text: M. Tabbert
Foto : IG Blaue-Jungs-Minden

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