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Blaue Jungs und heiße Rhythmen

Zehn Jahre Marinekameradschaft (MK) „Windrose“ Amberg – ein Grund zum Feiern. Auch der äußere Rahmen stimmte – ein maritim geschmückter Biergarten mit traditioneller Kameradschaftsfahne, einem Ruderstand und einem Anker brachte ein Stück „Waterkant“ in die Oberpfalz.

Locker und entspannt führte der Vorsitzende der MK Ingo Baas durch das Programm. Er begrüßte mit launigen Worten Gäste und Ehrengäste, darunter die Bürgermeisterin und „Schirmdame“ Brigitte Nette (SPD), den Vizepräsidenten des Deutschen Marinebundes (DMB) und Chefredakteur Leinen los! Werner Schiebert sowie den Landesverbandsleiter Bayern Hans Gerhard Braun und dessen Stellvertreter Josef Motl.

Baas betonte, dass die MK vor zehn Jahren an gleicher Ort und Stelle im Heimathafen „Alte Kaserne“ gegründet worden sei. Wurden die „Mariner“ anfangs noch als Exoten belächelt, finden sie inzwischen einen festen Platz im Vereinsleben der Stadt Amberg.

Kameradschaftlich verbunden ist die MK mit den Vereinen in Weiden/OPf., Neumarkt, Forchheim, Pegnitz, Bamberg, Hof, Simbach am Inn und Heppenheim, die auch mit mehr oder weniger großen Abordnungen vertreten waren.

Dass Ingo Baas und die Frauen und Männer der „Windrose“ es verstehen, neue Wege zu gehen, zeigte auch die Auswahl der Musikgruppe. Kein Shantychor brachte das Flair der großen weiten Welt nach Amberg, sondern die 30-köpfige Formation „Jalapenos Percussion“ sorgte mit ihren Auftritten für viel Dampf auf den Kesseln.

Im Laufe des Abends wurde „Captain“ Ingo Baas von den Mitgliedern der MK für seinen unermüdlichen Einsatz geehrt und erhielt ein Erinnerungsstück. Last, but not least, zeigten der Reservistenverband Amberg und die Amberger Tafel Flagge an diesem eindrucksvollen Festabend.

Text: Werner Schiebert, Chefredakteur Leinen los!
Fotos: Bernd Reindl

Hans Gerhard Braun (links) und Ingo Baas.

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