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Combat Medical Care Conference 2018

Nach mittlerweile zwei überaus erfolgreichen Veranstaltungen mit zuletzt mehr als 1300 Teilnehmern aus über 32 Nationen verspricht die Combat Medical Care Conference (CMC) 2018 ein weiterer Meilenstein im Bereich der taktischen Medizin zu werden.

Die taktische Verwundetenversorgung von Soldaten in den militärischen Einsatzgebieten, vom Ort der Verwundung durch gut ausgebildetes „nicht-Sanitätspersonal“ bis zur qualifizierten sanitätsdienstlichen Versorgung und Evakuierung, ist weiterhin ein Schwerpunkt dieser Tagung. Einen besonderen Schwerpunkt bildet die auf deutlich verlängerte Versorgungszeiten ausgerichtete „prolonged field care“.

Darüber hinaus wird infolge der aktuellen terroristischen Anschläge in Europa die Versorgung unter solchen extremen taktischen Bedingungen im Inland immer wichtiger. In diesem Bereich profitiert die Polizei sowie der Rettungsdienst seit einigen Jahren von den Erfahrungen und Versorgungsalgorithmen des Militärs und transferiert diese ins Zivile.

Unter dem diesjährigen Motto „who cares, wins“ wird erneut in Neu-Ulm eine einmalige internationale Plattform geboten, auf der sich Militär, Strafverfolgungsbehörden, Katastrophenmedizin, Rettungsdienst und Industrie zum Thema der taktischen Medizin austauschen und Erfahrungen teilen können. Mehr als 50 Aussteller haben die Möglichkeit, ihre Produkte zur Versorgung von sogenannten „combat related injuries“ zu präsentieren.

Das Bundeswehrkrankenhaus Ulm (BwKrhs) Abteilung X, Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin, unterstützt die deutsche Gesellschaft für Wehrmedizin und Wehrpharmazie e.V. (DGWMP) bei der Durchführung der im zweijährigen Turnus stattfindenden Combat Medical Care (CMC) Conference am 13. und 14. Juni 2018 in Ulm und Neu-Ulm.

Es werden 1.300 Teilnehmer aus über 30 Nationen erwartet, die diese einmalige internationale Plattform als „Point of Excellence“ auf dem Gebiet der taktischen Verwundetenversorgung und zum Wissensaustausch über „combat related injuries“ nutzen.

Mitwirkende in enger Zusammenarbeit sind das Sanitätsregiment 3 (SanRgt) mit dem dazugehörigen Ausbildungs- und Simulationszentrum (AusbSimZ) Dornstadt, das Ausbildungszentrum Spezielle Operationen (AusbZSpezlOp) Pfullendorf, die Tactical Rescue & Emergency Medicine Association e.V. (TREMA) Ulm und der Unterstützungsverband Multinationales Kommando Operationsführung (UstgVbdMNKdoOpFü) Ulm.

Am 13.06. ist im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit eine Leistungsschau – Darstellung der Rettungskette Bw im Einsatz – am Donauufer geplant. Es wird bei einem Anfall von Verwundeten die Versorgung durch erste Kräfte „nicht Sanitätspersonal“ dargestellt und nach der sandstl. Versorgung -BAT- den Transport zum Role 2 (Basismodul) gezeigt.

Quelle: Bundeswehr

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