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Danke, Heinz Bortz!

Der Deutsche Marinebund dankt dem Düsseldorfer Kameraden Heinz Bortz für sein Vermächtnis. Er hat dem Marinebund 5.000 Euro für den Erhalt unseres Marine-Ehrenmals in Laboe hinterlassen. Als Zeichen seiner Verbundenheit zum Wasser hat er auch die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger und die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft bedacht.

Heinz Bortz wurde am 20. Mai 1921 in Königsberg geboren, 1928 zogen seine Eltern nach Düsseldorf. Heinz Bortz ging dort zur Schule und lebte in der rheinischen Großstadt bis zu seinem Tode am 8. März dieses Jahres. Nach der Zeit in der Volksschule absolvierte Heinz Bortz eine Lehre als Glaser, der sich eine Ausbildung zum Feuermann bei dem großen Industrieunternehmen Henkel, ebenfalls in Düsseldorf, anschloss. Bei Henkel war auch sein Vater als Huf- und Wagenschmied beschäftigt.

1941 wurde Heinz Bortz zur Marine einberufen. Bereits ein Jahr später, 1942, wurde seine Einheit im Mittelmeer von einer Mine versenkt. Zu dieser Zeit war er wohl Bootsmannsmaat. Bortz wurde von der Französischen Marine geborgen und kam in Kriegsgefangenschaft, aus der er erst 1948 entlassen wurde.

Dörte Sinner und ihr Mann, Hausarzt von Heinz Bortz, kümmerten sich nach dem Tod von Frau Bortz auch privat um ihn. „Trotz der schweren Zeiten im Krieg und in Gefangenschaft“, so erzählt Frau Sinner, „hat Heinz Bortz gerne und oft über diese Phase seines Lebens gesprochen.“

Heinz Bortz hat sich eine Seebestattung gewünscht und hat seinen Frieden auf See gefunden.

Text: Werner Schiebert, DMB-Vizepräsident / Chefredakteur Leinen los! Deutscher Marinebund e.V.

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