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Der Inspekteur der Deutschen Marine, Vizeadmiral Andreas Krause, spricht beim diesjährigen maritimen Sicherheitssymposium

Das Kiel International Seapower Symposium (KISS) wartet mit hochkarätigen internationalen Teilnehmern auf und verankert Kiel fester auf der Landkarte der internationalen Forschungsgemeinschaft zu maritimer Strategie und Sicherheit

„Die Planungen für das am 19. Juni stattfindende KISS sind nun abgeschlossen. Die Konferenz wird durch ISPK gemeinsam mit dem US-CNA ausgerichtet.“ „Wir dürfen auch in diesem Jahr wieder mehr als 80 internationale Teilnehmer aus den Bereichen Wissenschaft, Politik, Militär, NGOs und Wirtschaft begrüßen“, freut sich Dr. Sebastian Bruns, Leiter der Abteilung Maritime Strategie & Sicherheit und Leiter der Tagung. Die diesjährige Konferenz bildet den Auftakt einer Serie, welche sich mit der Maritimen Strategie des transatlantischen Bündnisses befasst. „Immer mehr Nationen legen maritime Strategiepapiere vor. Die aktuelle maritime Strategie des NATO-Bündnisses aber stammt aus 2011 und bedarf angesichts veränderter geostrategischer Herausforderungen einer kritischen, wissenschaftlich untermauerten Revision“, so Bruns weiter. „Umso mehr freut es mich, dass wir den Inspekteur der Deutschen Marine, Vizeadmiral Andreas Krause, als Redner gewinnen konnten. Dies unterstreicht die Aktualität des Themas über akademische Zirkel hinaus“. Die erneute Zusammenarbeit mit dem CNA, einer Denkfabrik aus Arlington im US-Bundesstaat Virginia, hält Prof. Dr. Joachim Krause, Direktor des ISPK, dabei für ein starkes Signal. „Gerade vor dem Hintergrund der jüngsten Entwicklungen und der politischen Unsicherheiten im transatlantischen Verhältnis bieten wir eine Plattform, bei der internationale Expertinnen und Experten über das sprechen, was uns eint: Die See samt ihren Möglichkeiten, die Ozeane und Meere für den internationalen Handel und Wohlstand, Tourismus, Sicherheit, Entwicklungszusammenarbeit und Verteidigung bieten.“ Die feste Etablierung dieser internationalen maritimen Sicherheitskonferenz unter Leitung des ISPK im Terminkalender der Kieler Woche zeigt, „dass seit einigen Jahren an der Kieler Förde maritime Sicherheit – zur Kieler Woche, in einer Stadt mit wechselvoller maritimer Geschichte, an der Mündung der meistbefahrenen künstlichen Wasserstraße der Welt – mehr und mehr ins Zentrum rückt, und das zum Gewinn von Universität, Stadt, Land und Sicherheitspolitik“, so beide unisono.

Über die Konferenz

Das Kiel International Seapower Symposium ist das Flaggschiff der 2017 durch das ISPK begründeten Kiel Seapower Series. Mit der Serie hat es sich das ISPK zur Aufgabe gemacht, maritime sicherheitspolitische Herausforderungen für Europa zu thematisieren, zu erforschen und daraus Handlungsempfehlungen für politische Entscheidungsträger abzuleiten. Bei der Ausrichtung der Veranstaltungen arbeitet das ISPK mit wechselnden internationalen Partnern zusammen.

Nähere Informationen unter: www.kielseapowerseries.com

Über das ISPK

Das Institut für Sicherheitspolitik an der Universität Kiel (ISPK) widmet sich der Analyse sicherheitspolitischer Herausforderungen. Das ISPK hat es sich dabei zur Aufgabe gemacht, mit politik- und problemfeldorientierter Forschung einen Beitrag zum sicherheitspolitischen Diskurs in Deutschland zu leisten. Vor diesem Hintergrund ist es das Ziel der wissenschaftlichen Arbeit des ISPK, ein interdisziplinäres und praxisorientiertes Forschungsangebot bereitzustellen.

Nähere Informationen unter: www.ispk.uni-kiel.de

Quelle: Johannes Peters, Institut für Sicherheitspolitik gGmbH (ISPK) an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

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