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Deutsch-niederländische Marinekooperation bricht zum Manöver „Northern Coasts“ auf

Am Freitag, den 15. September 2017, wird das niederländische Unterstützungs- und Versorgungsschiff HNLMS „Karel Doorman“ Warnemünde besuchen. Zweck des Aufenthalts ist die Aufnahme von bis zu 80 deutschen und niederländischen Marineinfanteristen und gepanzerten Fahrzeugen. Um 13 Uhr macht die „Karel Doorman“ dazu am Passagierkai 8 fest. Anschließend verlegen Schiff und eingeschiffte Truppen vor die Küste Schwedens, um am Manöver Northern Coasts 2017 teilzunehmen.

Northern Coasts 2017 zählt mit fast 5.000 Soldaten aus 17 Nationen zu den größten Ostsee-Manövern in diesem Jahr. Rund 50 Marineschiffe und -boote sowie fast 20 Luftfahrzeuge nehmen an der multinationalen Übung teil. Die Deutsche Marine ist mit sieben Einheiten, einem Seefernaufklärungsflugzeug P-3C „Orion“ sowie einem Kontingent des Seebataillons vertreten. Kern der Übung Northern Coasts 2017 ist die internationale Konfliktverhütung und Krisenbewältigung. Hierbei soll das komplexe Zusammenspiel unterschiedlicher militärischer Einheiten im internationalen Umfeld trainiert werden. Das Übungsseegebiet wird dabei durch das Festland von Schweden, Dänemark und Deutschland begrenzt. Das Manöver wird dieses Jahr von Schweden geleitet.

Die Marineinfanteristen aus Eckernförde werden zusammen mit den Kameraden des niederländischen Korps Mariniers von Bord der 200 Meter langen „Karel Doorman“ eine Woche lang amphibische Verfahren trainieren. Die Zusammenarbeit ist Kern der deutsch-niederländischen Kooperation, die im Februar 2016 zwischen den Verteidigungsministerinnen beider Länder geschlossen wurde.

Quelle: Presse- und Informationszentrum Marine

Soldaten des Seebataillons und die niederländische HNLMS Karel Doorman in Warnemünde. Foto: Matthias Letzin/Markdo PIZ
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