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DMB-Historiker hält Vortrag im Varusschlacht-Museum in Kalkriese

Am 8. Mai hielt DMB-Historiker Dr. Jann M. Witt einen Vortrag über die Geschichte der Piraterie im Varusschlacht-Museum in Kalkriese bei Osnabrück.

Anlass war die neue Sonderausstellung des Museums über „Gefahr auf See – Piraten in der Antike“. Trotz des strahlenden Frühlingswetters hatten sich rund 50 interessierten Zuhörer eingefunden. In seinem Vortrag beleuchtete Dr. Witt die spannende Geschichte der Seeräuberei von der Antike und das Mittelalter über das „Goldene Zeitalter der Piraterie“ im frühen 18. Jahrhundert bis hin zu den kriminellen Aktivitäten der modernen Piraten des 21. Jahrhunderts in Afrika und Asien. „Piraterie ist ein Geschäft. Seeraub gibt es Jahrtausenden und es wird sie immer geben, solange wertvolle Waren auf Schiffen transportiert werden. Die Geschichte aber zeigt: Entschlossenes Vorgehen ist die beste Waffe gegen Piraterie. Wenn dies nicht geschieht, wird das Problem der maritimen Sicherheit aktuell bleiben. Und solange gilt der Satz: Die schlimmsten Feinde des Seefahrers sind schlechtes Wetter und Piraten,“ zog Dr. Witt sein Fazit.

Die Ausstellung im Varusschlacht-Museum zeichnet die Geschichte der Piraterie von der ersten Erwähnung von Seeräubern in der antiken Mythen- und Sagenwelt bis zur Zeit des Römischen Reichs nach. Sie beschreibt das spannende Wechselspiel von Piraterie, Wirtschaft und Politik und lässt den einzigartigen Kulturraum des Mittelmeers der Antike lebendig werden. Dabei präsentiert sie faszinierende archäologische Objekte und aktuelle Unterwasserfunde aus Italien.

Die Ausstellung ist noch bis zum 3. Oktober 2016 im Museum „VARUSSCHLACHT im Osnabrücker Land“ in der Venner Straße 69 in 49565 Bramsche-Kalkriese zu sehen.

DMB-Historiker Dr. Jann M. Witt während seines Vortrags über die Geschichte der Piraterie im Varusschlacht-Museum in Kalkriese bei Osnabrück.

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