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Einsatzgruppenversorger „Bonn“ schließt sich NATO-Einsatzverband in der Ägäis an

Am Freitag, den 30. November 2018 um 15 Uhr, verlässt der Einsatzgruppenversorger „Bonn“ seinen Heimathafen Wilhelmshaven, um sich in der Ägäis der Standing NATO Maritime Group 2 (SNMG 2) anzuschließen.

Seit Mai hatte sich die „Bonn“ unter anderem im südenglischen Plymouth auf die bevorstehende Seefahrt vorbereitet. Dort konnten die Besatzung und ihr Schiff die Einsatzfähigkeit im sogenannten „German Operational Sea Training“ unter Beweis stellen. Außerdem wurden die Soldaten bei der Schadensabwehr- und Gefechtsausbildung in der Neustädter Bucht im inneren und äußeren Gefecht geschult. Dadurch hat sich die „Bonn“ mit ihrer Besatzung auf sämtliche Szenarien im Einsatz erfolgreich vorbereitet.

„Wir haben sechs Monate Werftverzögerung aufgeholt und parallel die Einsatzausbildung pünktlich abgeschlossen. Ich bin stolz, dass wir das zusammen geschafft haben und für fünf Monate in den NATO-Verband in die Ägäis auslaufen können. Ich denke hierbei auch an die Angehörigen meiner Besatzung. Sie werden fünf Monate alleine Zuhause zu Weihnachten, Neujahr und Ostern die Stellung halten. Diese Leistung ist nicht immer einfach und nicht selbstverständlich“, erklärt der Kommandant, Fregattenkapitän Markus Gansow (43) stolz.

Die „Bonn“ wird Wilhelmshaven mit einer Besatzungsstärke von 185 Soldatinnen und Soldaten verlassen. Weiteres Personal, das für den Einsatz benötigt wird, wie zusätzliches Sanitätspersonal, der Stab und Feldjäger, stoßen erst im Einsatzgebiet zur Besatzung. Die „Bonn“ hat dann circa 210 Besatzungsmitglieder. Die Männer und Frauen werden bis Mitte 2019 als Teil der SNMG 2 im Ägäischen Meer zu der Erstellung des Lagebildes für die angrenzenden Küstenwachen sowie für die Grenzschutzagentur „Frontex“ beitragen.

Quelle: Presse- und Informationszentrum Marine

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