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Fregatte „Sachsen“ kehrt nach über 20.000 Seemeilen aus der Operation „Sophia“ zurück.

Am Freitag, den 11. Mai 2018 um 10 Uhr, kehrt die Fregatte „Sachsen“ in ihren Heimathafen Wilhelmshaven zurück. Über 120 ereignisreiche Einsatztage bei EUNAVFORMED Operation „Sophia“ liegen hinter Besatzung und Schiff. In dieser Zeit wurden über 20.000 Seemeilen zurückgelegt und 403 Menschen aus Seenot gerettet.

Kurz nach dem Jahreswechsel hatte die Fregatte „Sachsen“ Wilhelmshaven in Richtung Mittelmeer verlassen. Der Kommandant, Fregattenkapitän Mirko Wilcken (43), blickt stolz auf die Leistungen seiner Besatzung im Einsatz zurück: „Wir haben einen wertvollen Beitrag zur Sicherheit und Stabilität in der Region geleistet. Die durchweg hohe Einsatz- und Leistungsbereitschaft meiner Soldatinnen und Soldaten erfüllen mich mit Stolz. Gemeinsam haben wir viel erlebt und geschafft – nun freuen wir uns auf ein Wiedersehen mit unseren Lieben in der Heimat!“ Trotz der bereits vorhandenen Einsatzerfahrungen der „Sachsen“ werden die Männer und Frauen diesen Mittelmeereinsatz nicht so schnell vergessen. „Gerade die Rettung der in Not geratenen Personen auf hoher See war ein besonders prägendes Erlebnis“, so der Kommandant. „Ein besonderes Highlight war die ausgesprochen gewinnbringende Zusammenarbeit mit den eingeschifften Spezialisten – unter anderem einem Boardingteam aus der Slowakei. Wir haben uns als eine Besatzung sehr zügig zusammengeschlossen und viel voneinander gelernt“, fährt er weiter fort.

Nach der langen Abwesenheit freuen sich alle Besatzungsmitglieder auf die Rückkehr und die gemeinsame Zeit mit ihren Angehörigen, bevor es in vier Wochen wieder heißt: „Schiff klarmachen zum Auslaufen“. Dann wird das Schiff an einem Flugkörperschießen vor Norwegen teilnehmen.

Quelle: Presse- und Informationszentrum Marine

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