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Gedenkveranstaltung zur Erinnerung an den Untergang von U-HAI vor 50 Jahren

Gedenkveranstaltung am U-Boot-Ehrenmal in Möltenort

Gedenkveranstaltung zur Erinnerung an den Untergang von U-HAI vor 50 Jahren

Am Mittwoch, den 14. September erinnerte eine Gedenkveranstaltung im Uboot-Ehrenmal in Möltenort bei Kiel an den Untergang des U-Bootes U-Hai vor 50 Jahren in der Nordsee.

Am 14. September 1966 sank das U-Boot HAI, ein nach der Selbstversenkung 1945 gehobenes und von der Bundesmarine wieder instand gesetztes U-Boot des Typs XXIII der Kriegsmarine, während eines Sturmes in der Nordsee. Von den 20 Besatzungsangehörigen überlebte nur ein einziger Mann. Der Untergang des U-Bootes HAI ist bis heute der schwerste Unfall in der Geschichte der Deutschen Marine. An den Verlauf des Unglücks, die 19 Toten und ihre Angehörigen sowie an die als Konsequenz aus dem Verlust von U-HAI am 14. September 1966 erfolgten, umfassenden Verbesserungen in Sicherheit und Ausbildung erinnerte der Kommandeur der Einsatzflottille 1, Flottillenadmiral Jan C. Kaack in seiner Begrüßung.

Nach einer Andacht durch Militärgeistliche erfolgte die gemeinsame Kranzniederlegung von Deutscher Marine, Verband Deutscher Ubootfahrer, der Landeshauptstadt Kiel sowie weiterer Verbände. Im Anschluss wurde die Namen der 19 Besatzungsangehörigen verlesen, die beim Untergang von U-HAI ihr Leben verloren hatten. Die Vorbeifahrt des U-Bootes U 33 (bitte noch einmal überprüfen) und des Flottendienstbootes OKER (bitte noch einmal überprüfen) mit der Ehrenerweisung Front am Uboot-Ehrenmal beendeten die bewegende Feierstunde, die mit dem Singen der Nationalhymne ausklang. Für den Deutschen Marinebund nahmen Bundesgeschäftsführer Willi Leitner und DMB-Historiker Dr. Jann M. Witt an der Gedenkfeier statt. Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung durch das Bundespolizei-Musikkorps Berlin.

Gedenkveranstaltung zur Erinnerung an den Untergang von U-HAI vor 50 Jahren
Kommandeur der Einsatzflottille 1, Flottillenadmiral Jan C. Kaack während seiner Begrüßung.
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