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Go Navy – Think Blue

Foto: PIZ Marine

Go Navy – Think Blue

„Go Navy – Think Blue“, so lautet der Slogan, mit dem die Marine auf sich aufmerksam machen möchte. Als kleinste Teilstreitkraft in der Bundeswehr mit nur wenig mehr als 16.000 Männer und Frauen ist die Marine durch zahlreiche internationale Einsätze arg belastet. Um diesen hohen Ansprüchen gerecht zu werden ist eine Trendwende in Richtung für mehr Personal und Material, darunter auch dringend benötigte Schiffe, eingeleitet worden.

Die Marine-Führung arbeitet schon länger an Lösungsmöglichkeiten bezüglich dringend benötigten Fachpersonals. Geplant ist auch eine engere Kooperation mit der Wirtschaft. Herausgekommen ist dabei unter anderem die Veranstaltungsreihe „Marine-Round-Table“.

 

90% aller Produkte kommen über See

„Appetit machen auf die Marine“ und „Verständnis für die Marine wecken“ sind die Ziele des Stellvertreters des Inspekteurs und Befehlshaber der Flotte und Unterstützungskräfte, Vizeadmiral Rainer Brinkmann. Daran muss auch die deutsche Wirtschaft ein Interesse haben, denn gerade sie braucht freie Seewege. Mehr als 90 Prozent von so ziemlich allem, was auf dieser Welt gekauft, benötigt und konsumiert wird, gelangt über See und per Schiff an den Endverbraucher. Und Deutschland produziert und konsumiert von diesen Gütern einen gehörigen Anteil.

Im „Kampf um kluge Köpfe“ – kann auch die Marine viel bieten. Die Vielzahl der Berufsbilder sowie der fordernde und abwechslungsreiche Alltag an Bord bietet dem Nachwuchs bei der Marine eine enorme persönliche Entfaltung..

Eine weitere Lösung zum Erhalt von mehr Fachpersonal ist der Einsatz von Reservisten. Hier kommt auch die Wirtschaft ins Spiel. Zivile Betriebe haben hier die Möglichkeit ihre Spezialisten bei der Marine üben zu lassen und alle Seiten haben etwas davon. Eine Win-Win-Win-Situation, so Kapitän zur See Thomas von Buttlar, Unterabteilungsleiter Personal im Marinekommando Rostock.

 

Win-Win-Win für Marine, Arbeitnehmer und -geber

Die Marine gewinnt Arbeitskraft und Expertise und erhält wichtige Impulse von außen. Der Reservist erweitert seine Kenntnisse und Fähigkeiten sowie seine „Soft Skills“ und zeigt zudem gesellschaftliches Engagement.

Baron Ludolf von Löwenstern unterstreicht das durch seine eigenen Erfahrungen als Unternehmer und Reservist. Er kann aus jeder Wehrübung viel hinzu lernen Etwa das Führen mit Auftrag und worum es beim Führen geht oder Loyalität, Verlässlichkeit und Pflichtbewusstsein in neuen Facetten.

Ludolf von Löwenstern wirbt in seinem Beitrag für ein stärkeres Engagement der Wirtschaft für die Marine. Die Marine bezeichnet er auch als „Schutzpatron der Wirtschaft“, weil sie die Seehandelswege schütze.

Viele Fragen, viele neue Ideen und der Wille der anwesenden Unternehmer, sich weiter mit dem Thema Marine auch bei Veranstaltungen wie dem „Marine-Round-Table“ auseinanderzusetzen – Vizeadmiral Rainer Brinkmann und sein Co-Gastgeber Ludolf von Löwenstern haben auch in Stuttgart diese Ziele erreicht.

Quelle: Marinekommando, Presse- und Informationszentrum (PIZ), Andreas Steffan, www.marine.de

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