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Jahresbericht 2018 des Marinekommandos veröffentlicht

Das Dezernat Marineschifffahrtleitung des Marinekommandos hat mit der 31. Auflage auf knapp 300 Seiten Informationen zur neuesten maritimen Entwicklung und der Verflochtenheit Deutschlands mit dem globalen Seehandel zusammengestellt. Die Welthandelsflotte, Entwicklungen in der Energie- und Rohstoffversorgung sowie in der maritimen Wirtschaft sind nur einige der Kernpunkte des Berichts. Zum ersten Mal geht es in einem eigenen Unterkapitel auch um die „Maritime Digitalisierung“.

„Deutschland ist immer noch Containerschiffseigner Nummer eins mit 1.190 Schiffen, die für deutsche Reedereien fahren“, zog der Inspekteur der Marine, Vizeadmiral Andreas Krause, nur eines von vielen Beispielen aus dem statistischen Kompendium. Er sprach bei der Vorstellung des Berichts auf der „Maritime Convention“ des Deutschen Maritimen Instituts und der „griephan“-Redaktion der DW Media Group in Berlin. Dabei nehme globale Unsicherheit inzwischen auch zwischen Staaten wieder zu, so Krause. Umso wichtiger sei es, dass in Krise und Konflikt die Marine die Seeverbindungen schütze. „Seehandel, Sicherheit, Wohlstand – ohne Marine ist das nicht machbar“, sagte er.

Das Dezernat Marineschifffahrtleitung des Marinekommandos, das den Jahresbericht seit 1986 erstellt, ist auf nationaler Ebene das Bindeglied zwischen der zivilen Seeschifffahrt und der Deutschen Marine. Auf multinationaler Ebene arbeitet das Dezernat unter Einbeziehung von Reservisten aus der Handelsschifffahrt eng mit anderen Nationen zusammen. Zu den wichtigen Partnern der Marineschifffahrtleitung gehören das NATO Shipping Center und das Maritime Security Center Horn of Africa. Ziel der Arbeit der Dienststelle in Hamburg ist, in einem weltweiten maritimen Netzwerk Informationen zur sicheren und freien Passage des Seeverkehrs auszutauschen – als Grundlage für einen freien und sicheren internationalen Handel.

Quelle: Presse- und Informationszentrum Marine

Korvette „Erfurt“ begegnet einem zivilen Containerschiff in See (Quelle: 2018 Bundeswehr / Björn Wilke)

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