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Joint Warrior 2018: Europas größtes Manöver hat begonnen

Joint Warrior“ soll die britischen Teilstreitkräfte Marine, Heer und Luftwaffe in der engen Kooperation trainieren. Regelmäßig sind hierzu NATO-Partner eingeladen. Die Deutsche Marine beteiligt sich mit vier Einheiten: der Fregatte „Lübeck“, der Korvette „Erfurt“, dem Minenjagdboot „Bad Bevensen“  und dem Flottentanker „Spessart“.

Das Großmanöver umfasst dieses Jahr mehr als 11.600 Soldaten. Neben Großbritannien selbst sind unter anderen Deutschland, Dänemark, Estland, Lettland, Litauen, die Niederlande, Spanien und die USA vertreten. Neben diesen NATO-Ländern sind auch Finnland, Schweden und Australien dabei.

„Unsere Streitkräfte sind das Gesicht des globalen Großbritanniens“, erklärte der britische Verteidigungsminister Gavin Williamson die Ziele von „Joint Warrior“. „Seite an Seite mit Truppen aus 16 anderen Nationen zu trainieren bedeutet, dass wir stärker und fähiger werden, um unsere Länder und Lebensweisen zu beschützen.“

13 der Teilnehmernationen nehmen auch mit Seestreitkräften teil und stellen dabei insgesamt 39 Schiffe und Boote für den Marineanteil des Manövers. Die Teilübungen des Manövers umfassen so unterschiedliche Szenarien wie einen fiktiven regionalen Disput um Rohstoffe, die Bekämpfung von Terrorismus und Schmuggel, Cyber-Kriegführung oder militärische Evakuierungsoperationen.

Die Großübung wird vom „Joint Tactical Exercise Planning Staff“ des britischen Verteidigungsministeriums organisiert und soll ihren Teilnehmern eine anspruchsvolle Trainingsumgebung bieten. Das gemeinsame Üben schafft einen internationalen Standard, der es den nationalen Streitkräften ermöglicht, als eine gemeinsame, multinationale „Task Force“ eingesetzt zu werden.

Quelle: Presse- und Informationszentrum Marine

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