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Marinekameradschaft Aschaffenburg tauft ihr Heimschiff

Nach unzähligen Arbeitsstunden, die mit viel Freude, Fleiß, Schweiß und hohem finanziellem Aufwand durchgeführt wurden, ist es nun vollbracht – das neue Heimschiff der Marinekameradschaft (MK) Aschaffenburg hat vor kurzem im Floßhafen festgemacht. Nun wird sich die Kameradschaft dem Innenausbau widmen, um alles so schön wie möglich herzurichten.

Kurz zuvor war das Schiff im engsten Kreis der MK von der Frau des Oberbürgermeisters auf den Namen „ASCHAFFENBURG“ getauft worden.

Historie

Seit über 90 Jahren war die „Main-Spessart“ auf verschiedenen Gewässern Deutschlands im Einsatz. Das Fahrgastschiff wurde 1927 auf der Werft Jean Stauff in Königswinter mit einer Motorleistung von 116 PS erbaut. Es bietet mit 22,4 Metern Länge und 4,7 Metern Breite Platz für bis zu 120 Personen. Als „Rheinland“ fuhr das Fahrgastschiff Anfangs auf dem Rhein, danach war es als „Falke 3“ unterwegs und kam nach einem Umbau als „Tegel“ bis 1988 in Berlin zum Einsatz, bevor es als Fahrgastschiff „Main Spessart“ den Main von Gemünden bis Kitzingen befuhr. Nach einem Motorschaden im Jahr 2007 wurde es außer Dienst gestellt und lag bis zur Übernahme 2014 durch die Marinekameradschaft Aschaffenburg im Schutzhafen Gemünden.

Die offizielle Wieder-Indienststellung, ein genauer Termin steht noch nicht fest, erfolgt nach Abschluss des Innenausbaus. Dann wird dieses Ereignis auch unter Anteilnahme der Öffentlichkeit gebührend gefeiert. Einladungen werden Zeitnah versendet.

Text und Foto: Sebastian Jürgen und Holger Vogt

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