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Marinekameradschaft Wetzlar auf Segeltörn im Ijsselmeer

Nach langer Vorbereitung durch Dieter Stollberg fuhren Angehörige der Marinekameradschaft (MK) Wetzlar mit ihren Partnern und Freunden nach Harlingen in den Niederlanden, um dort auf dem Dreimastklipper „Grootvorst“ ein Segelwochenende zu verbringen.

Am Abreisetag traf sich ein Teil traf gegen 10:00 Uhr im Marineheim, um alles zu verladen. Die eingeteilten Fahrgemeinschaften machten sich getrennt auf den Weg mit Ziel Harlingen in den Niederlanden. Nachdem die Kabinen auf der „Grootvorst“ bezogen waren, traf sich alles im Aufenthaltsraum zur Begrüßung und Einweisung durch Skipper „Dominik“. Dabei wurde auch der Rest der Besatzung, ein Maat und eine Matrosin, die sich noch in der Ausbildung befand, vorgestellt. Die Küchencrew (unter fachkundiger Leitung von Smut Heinrich Bartelmann) hatte zu dem Zeitpunkt bereits die sehr gut ausgestattete Kombüse mit Gastro-Herd, Backofen, Wärmeschrank, Spülmaschine begehbarem Kühlschrank und Zapfanlage eingenommen. Danach ging es zum gemütlichen Teil über. Petra und Ingo packten ihre Instrumente aus und es wurden alle bekannten Lieder des Shantychores gesungen.

Am nächsten Morgen trafen sich alle zum gemeinsamen Frühstück, welches die Küchencrew hervorragend vorbereitet hatte, um sich für den kommenden Tag zu stärken. Nach Verlassen des Hafens kam das ersehnte Kommando „Klarmachen zum Segelsetzen“. Aufgrund des doch etwas rauen Wetters – oder der genossenen alkoholischen Getränke vom Vorabend – bekamen einige doch ein beklemmendes Gefühl in der Magengegend. Mit Kurs Nord-Nord-West ging es in Richtung Terschelling, was nach rund vier Stunden erreicht war. Mittlerweile hatte sich das Wetter einigermaßen gebessert, es kam sogar die Sonne zum Vorschein, so dass einige die Gelegenheit nutzten, sich ihre „Seebeine“ an Land zu vertreten.

Um 18:00 Uhr traf sich alles wieder an Bord, um sich auf das „Captain‘s Dinner“ (Skipper Dominik und seine Crew waren ebenfalls dazu eingeladen) vorzubereiten. Mit drei Glockenschlägen wurde das Festessen von „Reiseleiter Stolli“ um Punkt 19:00 Uhr eröffnet. Die Küchencrew um Smut Heinrich, Michael und Reinhard, hatten in der Kombüse ihr ganzes Können aufgebracht und Gulasch mit Klößen serviert.
Durch die anstrengende Anreise, gepaart mit kräftezehrendem Segelsetzen und den Nachwehen des vorangegangen Freitagabends, waren einige doch recht müde und es wurde es sehr schnell ruhig an Bord.

Als Anerkennung für seinen großen Einsatz bei den Segelmanövern bekam Michael Friedrich die Bordtaufe und wurde durch den Skipper zum „Popeye van de Grootvorst“ getauft.
Trotz aufkommenden Regens gab es das obligatorische Abschlussfoto. Nach dem alles Gepäck in den Fahrzeugen verstaut war, ging es mit einem letzten Blick zurück zur „Grootvorst“ in Richtung Heimat. Ein schönes und erlebnisreiches Wochenende fand seinen Abschluss.

Ein besonderer Dank geht an Dieter Stollberg, der im Vorfeld die Organisation des Segeltörns übernommen und für einen reibungslosen Ablauf gesorgt hatte. Auch bedanken sich die Mitglieder der MK Wetzlar bei der hervorragenden Crew, die alle bestens versorgt und immer für Ordnung gesorgt hat.

Text: Manfred Roth
Fotos: Karmen Schimanski

Gruppenbild von den Seglern.

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