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Minenjagdboot „Bad Bevensen“ kehrt von NATO-Verband zurück

Am Freitag, den 15. Juni 2018 um 10 Uhr, wird das Minenjagdboot „Bad Bevensen“ wieder im Heimathafen Kiel einlaufen. Das Boot aus dem 3. Minensuchgeschwader beteiligte sich in den vergangenen viereinhalb Monaten am ständigen NATO-Minenabwehrverband SNMCMG 1 (Standing NATO Mine Countermeasures Group 1) in der Ostsee, der Nordsee und dem westlichen Atlantik.

Unter dem Kommando von Korvettenkapitän Anna Prehn (34) hatte das Minenjagdboot am 25. Februar den Heimathafen Kiel verlassen. Mit Hafenaufenthalten in Großbritannien, den Niederlanden, Belgien, Frankreich und den baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen legte die „Bad Bevensen“ über 8.000 Seemeilen zurück, das entspricht etwa 15.000 Kilometern.

Im Rahmen verschiedener Minenabwehrmanöver setzte die Besatzung 110 Mal ihre Minenjagddrohne „Pinguin“ ein und fand sieben Minen und einen Torpedo. Minentaucher der „Bad Bevensen“ sprengten die Funde vor Ort und trugen damit wesentlich zur Sicherheit der Seewege bei. Neben Übungen in der SNMCMG 1 stellte das Kieler Boot seine Fähigkeiten zuletzt auch im amerikanisch geführten Manöver US BALTOPS (Baltic Operations) unter Beweis.

Rückblickend zieht Kommandantin Prehn ein positives Fazit: „Für einige Besatzungsmitglieder war es der erste Einsatz und eine besondere Herausforderung, die sie alle gut gemeistert haben. Ich bin stolz auf die enorme Weiterentwicklung der Besatzung – ein tolles Team, das unser Kerngeschäft der Minenjagd beherrscht.“

Quelle: Presse- und Informationszentrum Marine

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