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Modernisierungsprozess Marine schreitet voran

Anfang dieser Woche wurde innerhalb des Marineunterstützungskommandos (MUKdo) eine Maßnahme der besonderen Art durchgeführt. Durch den Kommandeur, Kapitän zur See Lars Holm (56), ist die bisherige Struktur des Zentrums Einsatzprüfung aufgelöst worden, um es dann als eigenständiges Bataillon neu aufzustellen.

„Die Deutsche Marine steht vor enormen Herausforderungen durch die Einführung neuer Großsysteme, wie den modernen Fregatten der Baden-Württemberg-Klasse oder die Beschaffung zusätzlicher Korvetten und Uboote. Um diesen großen Projekten in geeigneter Weise begegnen zu können und um dem umfangreichen, durch die Verteidigungsministerin angeordneten Modernisierungsprozess Rechnung zu tragen, hat der Inspekteur der Marine zum 1. April 2018 das Zentrum Einsatzprüfung in Eckernförde aus den bisherigen Strukturen herausgehoben und als eigenständiges Bataillon mit erweiterter und klar strukturierter Verantwortung in Dienst gestellt“, so der ehemalige Gruppenleiter und neue Kommandeur des Zentrums, Kapitän zur See Joachim Brune (53).

Bislang war das Zentrum Einsatzprüfung organisatorisch in das Marineunterstützungskommando im fast 400 km entfernten Wilhelmshaven integriert. Durch die Eigenständigkeit des Zentrums Einsatzprüfung werden alle Prozesse optimiert, um einen effizienten Einsatz der vorhandenen Ressourcen sicherzustellen. „Dies ist für die Durchführung der immer komplexer werdenden Prüfungen des neuen Materials der Marine unter Einsatzbedingungen sowie bei der Begleitung sämtlicher Waffenübungen der Marine ein wichtiges Signal.“, so Brune weiter.

Hintergrundinformationen

Im Rahmen der Betriebs- und Versorgungsverantwortung des Inspekteurs der Marine stellt das MUKdo die Einsatzbereitschaft und Einsatzfähigkeit der Flotte sicher.
Die Abteilung I „Betriebsunterstützung Technik/Logistik“ bearbeitet technische Grundsatzangelegenheiten der Marine einschließlich der Materialerhaltung und technischer Prüfungen. Ihr gehören die leitenden Ingenieure der Marine für Schiffstechnik, Waffen/Sensoren und Luftfahrzeuge der Marine an. Außerdem werden technische Angelegenheiten der fliegenden Waffensysteme und der Marinelandeinheiten bearbeitet.

Die Abteilung II „Einsatzunterstützung/Einsatzprüfung“ ist aus den bisherigen Dienststellen Kommando Marineführungssysteme im Marinestützpunkt Heppenser Groden und Kommando für Truppenversuche der Marine in Eckernförde gebildet worden, die am 1. Oktober 2012 in das Marineunterstützungskommando eingegliedert wurden. Ihr gehört der leitende Ingenieur für Führungs-, Leit- und Steuersysteme an.

Die Abteilung III „Führungsunterstützung“ ist für den Betrieb der Führungsunterstützung in der Marine verantwortlich. Ihr unterstehen unter Anderem die Landfunkstationen der Marine.

Neben Wilhelmshaven ist das Marineunterstützungskommando an weiteren 14 Standorten vertreten, unter anderem in Den Helder (NLD) und Damneck (USA).

Quelle: Marinekommando, Presse- und Informationszentrum, Pressestelle Einsatzflottille 1

Abschreiten der Front.

KzS Brune befestigt das Fahnenband.

Ehrenformation.

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