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NE Brasil in Hamburg

Wenn von weitem die Sambaklänge der „Bando Brasil“ zu hören sind und von flinken Seekadetten gehaltvolle Caipirinhas sowie weitere brasilianische Köstlichkeiten serviert werden, dann liegt die NE BRASIL im Hamburger Hafen und hat zum Empfang geladen.

Wie in den Jahren zuvor folgte auch in diesem Jahr eine Abordnung der Marinekameradschaft Harburg (MKH) der Einladung der Brasilianischen Botschaft in Berlin zu diesem Ereignis und freute sich auf ein Wiedersehen mit alten Freunden. Ist doch die MKH seit 2008 in freundschaftlicher Verbundenheit mit dem Orden „Amigo da Marinha Brasil“ ausgezeichnet. Beim Betreten des Schiffes persönlich vom Kommandanten, Kapitän zur See Gustavo Calero Garriga Pires, begrüßt, ließen sich die Gäste rasch von der südamerikanischen Lebensfreude anstecken.

Die MKH lud die Besatzungsmitglieder der Brasil  im Gegenzug zu einem bunten Programm ein. Den Anfang machte ein sportliches Vergleichsschießen auf den Schießständen des Marmstorfer Schützenvereins. Dort wurde die Brasilianische Flagge feierlich gehisst. Nachdem der Spielmannzug einige Lieder zur Begrüßung gespielt hatte, ging es für die Brasilianer, nach einer Begegnung mit der „Deutschen Küche“, auf Einladung des Wilhelmsburger Windmühlenvereins zur Windmühle „Johanna“. Carsten Schmidt, 1. Vorsitzender des Mühlenvereins, erzählte den Gästen alles Wissenswerte über die Windmühle. Als ein, von den brasilianischen Seeleuten bisher wohl noch nie gesehenes Kulturdenkmal, hinterließ „Johanna“ großen Eindruck.

Mit einer feierlichen Flaggenparade und auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr verabschiedet, kehrten die brasilianischen Freunde zurück an Bord ihres Schiffes.

Text: Rainer Kurda
Fotos: Rüdiger Schmidt

Gruppenfoto vor der NE BRASIL.

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