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„Northern Coasts“ beendet, Ziel erreicht!

Mit Ende des Manövers „Northern Coasts“ am 22. September 2017, wurde der Erfolg der „Initial Operational Capability“ (IOC) im Rahmen einer gemeinsamen Musterung gewürdigt. Unter IOC versteht man im Militärjargon eine sogenannte Anfangsbefähigung, das heißt, Seebataillon und Korps Mariniers können in bestimmten Bereichen bereits problemlos operativ miteinander zusammenarbeiten.

Der ursprüngliche Plan sah vor, die Marineinfanteristen nach dem Truppenübungsplatzaufenthalt an Bord des HNLMS „Karel Doorman“ einzuschiffen. Auf See und in Schweden sollten weitere gemeinsame Übungen folgen. Aufgrund der Sturmschäden des Hurrikans „Irma“ wurde die „Karel Doorman“ jedoch kurzerhand vom Manöver „Northern Coasts“ 2017 abgezogen, um humanitäre Hilfe in der Karibik zu leisten. Der Kooperation zwischen dem Seebataillon und dem Korps Mariniers tat dieses unvorhersehbare Ereignis jedoch keinen Abbruch: Kurzerhand wurde ein neues Programm entworfen und der Truppenübungsplatzaufenthalt in Putlos verlängert, wo taktische Verfahren weiter gemeinsam trainiert und vertieft wurden.

Der Kommandeur der Einsatzflottille 1, Flottillenadmiral Jan C. Kaack (54), zeigt sich zuversichtlich, was die Umsetzung des Letter of Intent angeht, der zwischen den beiden Verteidigungsministerinnen am 4. Februar 2016 unterzeichnet wurde: „Die Küsteneinsatzkompanie und die niederländischen Marines haben in Putlos gezeigt, dass es zwischen ihnen weit mehr Gemeinsamkeiten gibt als Unterschiede. Es ist ein wenig wie Sauerkraut und Käse: Beides scheint zunächst überhaupt nicht miteinander zueinander zu passen. Worauf es ankommt, ist die Zubereitung. Im Falle der Marineinfanteristen heißt das vor allem, sprachliche Barrieren überwinden und ein gemeinsames taktisches Verständnis entwickeln. Das ist trotz des Ausfalls der ‚Karel Doorman‘ gelungen.“

Quelle: Presse- und Informationszentrum Marine

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