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Operation Sophia: Fregatte „Mecklenburg-Vorpommern“ rettet 102 Menschen aus Seenot

Am Vormittag des 13. Dezember hat ein Aufklärungsflugzeug der EUNAVFOR MEDOperation Sophia ein Schlauchboot mit über 100 Personen nördlich Tripolis erfasst. Die Fregatte „Mecklenburg-Vorpommern” wurde durch das Hauptquartier in Rom beauftragt, zum Havaristen zu fahren und die in Seenot geratenen Personen aufzunehmen.

Gegen 15.30 Uhr erreichte das deutsche Schiff ein überladenes Schlauchboot circa 25 Meilen nördlich der libyschen Küste und stellte einen Seenotfall fest. Gegen 16.20 Uhr begann die Besatzung, die Menschen an Bord zu nehmen. Gut zwei Stunden später war die Übernahme abgeschlossen.

Im Rahmen dieser Rettung hat die Fregatte „Mecklenburg-Vorpommern” 102 Personen, davon 84 Männer, zwei Frauen, 15 Kinder und ein Baby aufgenommen. Als sicherer Abgabehafen wurde der Fregatte Messina auf Sizilien zugewiesen.

Das Schlauchboot wurde als Hindernis für die Schifffahrt klassifiziert und nach anerkannten völkerrechtlichen Grundsätzen versenkt.

Seit Beginn der Beteiligung deutscher Schiffe an der Seenotrettung am 7. Mai 2015 retteten deutsche Marinesoldaten im Mittelmeer über 22.000 Menschen (22.131) aus Seenot.

Quelle: Presse- und Informationsstab BMVg

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