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Tauchen für den Umweltschutz

Zum zweiten Mal haben mehrere Minentaucher des Seebataillons angeboten im Stadthafen von Eckernförde die Reinigung unterhalb der Wasseroberfläche zu übernehmen.

Ihre eigentliche Arbeitsumgebung sind Wassertiefen von bis zu 54 Metern. Dort beseitigen sie beispielsweise explosive Hinterlassenschaften zweier Weltkriege. Eine gefährliche Arbeit zum Wohle der Sicherheit aller. Doch dieses soziale Engagement hört bei den Tauchspezialisten nicht mit dem Dienstschluss auf.

Hauptinitiator Hauptbootsmann Timo Voß begrüßt die zusätzliche Zeit unter Wasser: „Wir verbinden so das Notwendige mit dem Nützlichen. Wir bekommen Tauchstunden, können unsere neuen Minentaucher an dem Tauchgerät in einer anderen Umgebung ausbilden und tun dabei noch etwas für die Umwelt“. Dies wurde von der Stadt Eckernförde erneut positiv aufgenommen und dank der ungewöhnlichen „Stadtreinigung“  konnte ca. zwei Tonnen Müll und Unrat  aus dem Stadthafen geborgen werden. „Wir haben heute mit insgesamt acht Tauchern u.a. zwei Fahrräder, Schilder, Holzbalken, unzählige Flaschen oder Dosen, einen Tresor und gefühlt hundert Autoreifen  aus dem Wasser gezogen“, so Voß über die abschließende Bilanz des zweiten Reinigungstauchgang“.

Text und Fotos: StBtsm Thomas Lerdo, Marinekommando, Presse- und Informationszentrum, Pressestelle Einsatzflottille 1 / Außenstelle Eckernförde 

Einer der Müllreifen wird schwungvoll an Land geworfen.

Körperliche Schwerstarbeit.

Tresorfund.

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