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Tender RHEIN nach sechsmonatiger Abwesenheit zurück

Heute, am Freitag, den 21. Dezember ist der Tender „Rhein“ am Vormittag im Heimathafen Kiel eingelaufen. Die knapp 70-köpfige Besatzung aus dem Unterstützungsgeschwader machte sich Mitte Juni auf den Weg ins Mittelmeer. In den vergangenen sechs Monaten führte der Tender unter dem Kommando von Fregattenkapitän Alexander Stark den Ständigen NATO Minenabwehrverband SNMCMG 2 (Standing NATO Mine Countermeasures Group 2). Der Tender wurde dabei als Flaggschiff für den Kommandeur des Minenabwehrverbandes eingesetzt, den deutschen Fregattenkapitän Frank Maginsky. „Wir sind die NATO auf See“, erklärt der Stabsoffizier, der am 6. Juli im Hafen von Souda (Kreta, Griechenland) das NATO-Kommando übernommen hatte. Ihm unterstanden zeitweise sieben Minenabwehreinheiten der Allianz. „Von Gibraltar bis ins Schwarze Meer waren wir unterwegs“, betont Maginsky. „Highlights waren die beiden ‚Black Sea Deployments‘ – unsere Manöver im Schwarzen Meer. Die Übungen mit unseren bulgarischen und rumänischen Partnern bleiben uns genauso in Erinnerung wie die Hafenaufenthalte in Georgien und der Ukraine. Nicht nur an Manövern, sondern auch an Seemeilen haben wir einiges hinter uns gebracht. Wir freuen uns, dass wir nun nach einer so langen Fahrtstrecke eine Punktlandung zum Einlauftermin vor Weihnachten schaffen.“ Die Deutsche Marine wird auch nach dem Jahreswechsel ein Flaggschiff und den Kommandeur für den NATO-Minenabwehrverband im Mittelmeer stellen. Ende Januar wird der Tender „Werra“ den Heimathafen Kiel verlassen, um bis zum Sommer die SNMCMG2 anzuführen.

Text u. Foto: PIZ Marine

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