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Unterwegs mit dem legendären Feuerschiff ELBE 1

Die Marinekameradschaften Bingen und Andernach aus dem Landesverband Südwest im Deutschen Marinebund fuhren vor kurzem auf Einladung des Ehepaars Petra und Jupp Steiner zu einem außergewöhnlichen maritimen Event nach Cuxhaven. Dort wurden sie von der Stammbesatzung der ELBE 1 empfangen. Alle Crewmitglieder verrichten ihren Job an Bord dieses legendären Feuerschiffs ehrenamtlich.

Nachdem alle Gäste ihre Kammern bezogen hatten und in die Sicherheitsregeln an und unter Deck eingewiesen worden waren, hieß es auch schon „Leinen los“. Ein Sturm der Windstärke zehn, in Böen bis zwölf und Wellen von sechs Metern Höhe zwangen die Schiffsführung zum Umdenken, und so ging es nicht wie geplant nach Helgoland, sondern die Elbe abwärts nach Hamburg. In den folgenden Tagen konnten sich alle mitreisenden Gäste in der Kunst des Knotenknüpfens üben, etwas über Maschinenkunde, Gezeitenberechnung und Navigation lernen oder einfach nur faulenzen.

Landgang in Hamburg ist immer ein großes Ereignis – sowohl tagsüber, als auch nachts. Für einige war es der erste Landgang in Hamburg, und er wird ihnen sicher in positiver Erinnerung bleiben. Bei klarem Wetter lief die ELBE 1 am Sonntagmorgen um 08.00 Uhr in der aufgehenden Sonne und gleichzeitig im Schatten der Aida Prima aus dem Hamburger Hafen aus. Diese besondere Situation und Atmosphäre zog nicht nur die alten Seemänner, sondern auch ihre Partnerinnen bereits früh am Morgen aufs Oberdeck.

Das Einlaufen im Heimathafen der ELBE 1 in Cuxhaven bei strahlendem Sonnenschein wurde von zahlreichen Touristen an Land aufmerksam beobachtet. Kurz darauf hieß es schon wieder „Abschied nehmen“. die Marinekameradschaft Bingen überreichte der Schiffsführung zum Dank an diese wunderschöne Fahrt ihr Vereinswappen. Nach einigen Bekundungen, dass man sich im nächsten Jahr wieder sehen wolle, gingen schließlich alle Gäste zufrieden von Bord.

Text und Foto: Andreas Oestreich, MK Bingen

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