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Vortragsabend in Peenemünde

Vor kurzem hatte die Marinekameradschaft (MK) Peenemünde ins „Kiek in“ in Karlshagen zu einem Vortragsabend eingeladen. Die Referenten Lutz Riemann, ehemaliger NDR-Journalist und früherer Schauspieler im „Polizeiruf 110“ als Oberleutnant Zimmermann, und sein Kollege Michael Schmidt, ebenfalls vom NDR, berichteten darin über den mysteriösen Untergang des Fischkutters „Beluga“. Die „Beluga“ sank am 17./18.03.1999 in der Ostsee zwischen Saßnitz und Bornholm.

Der erste Vorsitzende Wolfgang Telle begrüßte die Referenten aufs Herzlichste. Nach der Begrüßung gab es zunächst die Filmvorführung einer NDR-Dokumentation aus dem Jahre 2000. Darin wurden die bis dato bekannten Ereignisse und Fakten des Untergangs gezeigt. Im Anschluss legten Riemann und Schmidt die neuesten Erkenntnisse aus heutiger Sicht dar. Dabei stellte sich heraus, dass bis zum heutigen Zeitpunkt eine genaue Ursache zum Untergang des Fischkutters nicht eindeutig bewiesen werden konnte. Zurzeit läuft eine Anfrage an die Bundesregierung, einige unter Verschluss stehende Daten freizugeben. Denn die Angehörigen der verunglückten Seeleute wissen bis heute nicht, was damals wirklich passiert ist.

Die beiden Referenten gaben bekannt, dass sie unbedingt an dem Thema dranbleiben werden. Die Anwesenden zeigten sich sehr beeindruckt von den Ausführungen. Es gab einige Fragen zum Thema an Riemann und Schmidt. Am Ende des Vortrags bekamen die Referenten von Wolfgang Telle einen Erinnerungswimpel der MK überreicht, und Lutz Riemann und Michael Schmidt trugen sich ins Gästebuch der MK Peenemünde ein.

Text: Rudolf Mahn
Fotos: Marinekameradschaft Peenemünde

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