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Zweites Crewtreffen ehemaliger Schnellbootfahrer von S43-Luchs

Vor kurzem kamen rund 30 ehemalige Besatzungsangehörige des FK-Schnellbootes vom Typ 148 Tiger-Klasse „S43-Luchs“ und auch des Vorläufers Typ 140 Jaguar-Klasse S-„Luchs“ vom ehemaligem 3. Schnellbootgeschwader zu einem zweiten Crewtreffen zusammen. Als Ort für das Treffen war das Wohnschiff „Arcona“ der Marinekameradschaft (MK) Wilhelmshaven am Bontekai ausgewählt worden. Das erste Crewtreffen fand vor zehn Jahren in der ehemaligen Patenstadt Dirmstein am Rhein statt. Ein Bericht darüber ist auf der Homepage www.s43-luchs.de nachzulesen.

Am ersten Tag des Treffens saßen die Teilnehmer bereits bis in den späten Abend in gemütlicher Runde zusammen, da sich viele seit Jahrzehnten nicht gesehen hatten. Bemerkenswert war, dass sowohl der Indienststellungskommandant von „S43-Luchs“, Wilhelm Müller, als auch der Ausserdiensstellungskommandant Ulrich Stolle-Warkotz (genannt Frulli) anwesend waren.

Am zweiten Tag ging es nach dem Frühstück zum Marinemuseum, wo sich die ehemaligen Crewmitglieder in zwei Gruppen aufteilten. Die eine Gruppe bekam eine Führung über das Schnellboot „S71-Gepard“ unter der Leitung von Ulrich Stolle-Warkotz, ehemaliger Erster Wachoffizier des Gepard. Die andere Gruppe besichtigte die Räume des Fördervereins Museum-Schnellboot e.V. unter Leitung von Kalle Scheuch, Vorsitzender des Fördervereins und ehemaliger Erster Wachoffizier des alten S-Luchs, auf dem Zerstörer „Mölders“. Anschließend tauschten die Gruppen.

Das nächste Ziel war der Helgolandkai, von dem aus Crewmitglieder eine kleine Seefahrt mit der MS „Harle Kurier“ – vorbei an den Tanker-Löschbrücken bis zum Jade-Weser-Port und in den Marinehafen – unternahmen.

Nach dem Anlegen konnte sogar noch kurzfristig unter der Führung von Jens Arnold die Verkehrszentrale (Überwachung und Sicherung des Seeraumes der Jade und Deutschen Bucht) der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung (WSV) besichtigt werden.

Zurück auf der „Arcona“ ging es ans kalte und warme Buffet im „Werner-Brune-Deck“. Anschließend führte Hans-Joachim Kasemir, der Organisator des Treffens, die RC-Modelle von „S43-Luchs“ und „S-Luchs“ vor und verteilte Erinnerungsurkunden. Danach tauschten die ehemaligen Crewmitglieder  noch bis nach Mitternacht Anekdoten und Erinnerungen aus, erzählten Geschichten und schauten sich alte Fotos an.

Zum Abschied trat die Crew mit dem Wunsch an den Organisator, so ein Treffen in fünf Jahren zu wiederholen. Anschließend fuhren alle Teilnehmer hochzufrieden und voll des Lobes für die großartige Organisation zurück in Richtung Heimat.

Text und Foto: Hans-Joachim Kasemir

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