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Deutscher Marinebund und Arbeitskreis Küste-Vorsitzender Grundmann vereinbaren Zusammenarbeit

Der Arbeitskreis Küste der CDU/CSU-Bundestagsfraktion hat sich in Berlin neu konstituiert. Zum Vorsitzenden ist der MdB Oliver Grundmann aus Niedersachsen gewählt worden. Beim Gespräch mit dem Deutschen Marinebund (DMB) e.V. in Berlin war seine neue Stellvertreterin MdB Melanie Bernstein aus Schleswig-Holstein mit dabei. Der DMB-Präsident Heinz Maurus gratuliert beiden und freut sich auf eine vielversprechende Zusammenarbeit.

Der Arbeitskreis Küste ist die gemeinsame Plattform der Abgeordneten der Küstenländer Schleswig-Holstein, Hamburg, Niedersachsen, Bremen und Mecklenburg-Vorpommern. Thematisch beschäftigt sich der Arbeitskreis mit der Situation der Häfen, ihrer Hinterlandanbindungen, den Umweltgesetzgebungen auf den Gewässern und den Herausforderungen der deutschen Seeschifffahrt. Als frisch gewählter Vorsitzender des Arbeitskreises Küste sagt Grundmann: „Ich freue mich auf meine neue Aufgabe. Dem DMB stehe ich jederzeit gerne als Ansprechpartner zur Verfügung. Als Küstenabgeordnete wollen wir die Deutsche Marine und maritime Wirtschaft selbstbewusst und kraftvoll in Berlin vertreten. Der Deutsche Marinebund wird uns als größter und ältester maritimer Interessenverband Deutschlands ein verlässlicher Begleiter und sachkundiger Ratgeber sein. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit.“

Neben Grundmann als Vorsitzenden des Arbeitskreises Küste und Bernstein wurden drei weitere Stellvertreter gewählt: Eckhardt Rehberg aus Mecklenburg-Vorpommern, Rüdiger Kruse aus Hamburg und Elisabeth Motschmann aus Bremen.

Der Deutsche Marinebund e.V. ist mit rund 10.000 Mitgliedern in 300 Mitgliedsvereinen der größte maritime Interessenverband Deutschlands. Der DMB bietet allen mit dem Meer und der Seefahrt verbundenen Menschen ein Forum. Er richtet sich an jeden, der sich für Schiffe und Seefahrt begeistert oder für Themen wie Meeres-Umweltschutz oder maritime Wirtschaft interessiert. Ebenso fördert der DMB in enger Zusammenarbeit mit Marine und Handelsschifffahrt alle Bereiche der deutschen Seefahrt und informiert deutschlandweit über die Bedeutung und Notwendigkeit der Seefahrt für die Bundesrepublik. Der DMB beteiligt sich parteipolitisch neutral an der Diskussion über aktuelle maritime Themen und ist Ansprechpartner für die maritimen Entscheidungsträger in unserer Gesellschaft.

Quelle: Deutscher Marinebund e.V.

Kontakt:
Heinz Maurus
Mobil: 0175 56 31 486
E-Mail: praesident@marinebund.de

Alexander Hub
Telefon: (04343) 49 48 49-40
E-Mail: a.hub@marinebund.de


Deutscher Marinebund zum Ausrüstungsdefizit bei der Marine: Geld gezielter einsetzen, Tempo erhöhen

Keines der sechs deutschen U-Boote einsatzfähig, Probleme bei der Erprobung der neuen Fregatte BADEN-WÜRTTEMBERG, monatelanger Ausfall der Einsatzgruppenversorger BERLIN, FRANKFURT AM MAIN und BONN – die Liste der Ausrüstungsdefizite bei der Deutschen Marine ist lang. Deshalb fordert der Deutsche Marinebund e.V. den zielgerichteteren Einsatz der Finanzen und eine deutliche Erhöhung des Tempos. Denn die Defi zite sind jetzt da und bedürfen einer raschen Behebung.

25 Jahre lang war die Bundeswehr Sparzwängen unterlegen. Auch wenn 2016 eine Trendwende eingeleitet worden ist, so steht die Marine bzw. die Bundeswehr nun vor dem Ergebnis dieses jahrzehntelangen Sparkurses. Bei der Marine befinden sich keine Ersatzteile in den Depots. Lieferzeiten für benötigte Materialien betragen zum Teil bis zu sechs Monate. Oberst Holger Neumann, der stellvertretende Sprecher des Verteidigungsministeriums bezeichnete im Rahmen einer Pressekonferenz die Einsatzbereitschaft der Bundeswehr generell als nicht zufriedenstellend. Dennoch könne die Bundeswehr insgesamt, aber insbesondere die Marine ihre Aufgaben erfüllen. Doch ist das ausreichend?

Der Wehrbeauftragte des Deutschen Bundestags Hans-Peter Bartels kritisiert, dass nicht genug Geld zur Verfügung gestellt würde und dass alles zu lange daure. Es wären zwar 250 Mio. Euro extra pro Jahr für die Bundeswehr veranschlagt gewesen, doch die zu stopfenden Löcher haben, laut Bundeswehr, eher Milliardengröße. „Wenn sich Veränderungen über einen zu langen Zeitraum hinziehen, verpufft ihr positiver Effekt“, sagt DMB-Präsident Heinz Maurus. Dabei wächst der Druck auf die Soldatinnen und Soldaten durch die zum Teil sehr harten Einsatzbedingungen. Das ARD-Magazin „Fakt“ berichtete kürzlich von einer Zunahme von Soldaten, die nach Einsätzen psychisch erkrankten.

„Spätestens wenn sich das Ausrüstungsdefizit der Marine negativ auf das Wohl der Soldatinnen und Soldaten auswirkt, muss umgehend gehandelt werden“, sagt DMB-Präsident Heinz Maurus. Deshalb fordert der Deutsche Marinebund eine sofortige Einsatzoptimierung der finanziellen Mittel und eine deutliche Beschleunigung der Prozesse – zum Wohl der Soldatinnen und Soldaten und für eine starke Deutsche Marine.

Der Deutsche Marinebund e.V. ist mit rund 10.000 Mitgliedern in 300 Mitgliedsvereinen der größte maritime Interessenverband Deutschlands. Der DMB bietet allen mit dem Meer und der Seefahrt verbundenen Menschen ein Forum. Er richtet sich an jeden, der sich für Schiffe und Seefahrt begeistert oder für Themen wie Meeres-Umweltschutz oder maritime Wirtschaft interessiert. Ebenso fördert der DMB in enger Zusammenarbeit mit Marine und Handelsschifffahrt alle Bereiche der deutschen Seefahrt und informiert deutschlandweit über die Bedeutung und Notwendigkeit der Seefahrt für die Bundesrepublik. Der DMB beteiligt sich parteipolitisch neutral an der Diskussion über aktuelle maritime Themen und ist Ansprechpartner für die maritimen Entscheidungsträger in unserer Gesellschaft.

Quelle: Deutscher Marinebund e.V.

Kontakt:
Heinz Maurus
Präsident des Deutschen Marinebundes
Mobil: 0175 56 31 486
E-Mail: praesident@marinebund.de

Alexander Hub
Bundesgeschäftsführer
Telefon: (04343) 49 48 49-40
E-Mail: a.hub@marinebund.de


Deutscher Marinebund: „Botschafterin in Weiß unverzichtbar!“

Der Deutsche Marinebund (DMB) fordert den Erhalt und die Instandsetzung des Segelschulschiffs GORCH FOCK um jeden Preis.

Die Reparaturen der GORCH FOCK (II) kosten deutlich mehr als erwartet – nach neuesten Berechnungen 100 Millionen Euro. Es stellt sich die Frage, ob sich die Instandsetzung noch lohnt. Das soll nun das Verteidigungsministerium entscheiden. Der Deutsche Marinebund appelliert für den Erhalt des Segelschulschiffs – aus gutem Grund.

Dieses Jahr wird die GORCH FOCK (II) 60 Jahre alt. Seit ihrem Stapellauf im Jahr 1958 hat das Segelschulschiff der Deutschen Marine rund 750.000 Seemeilen zurückgelegt. Das entspricht etwa 35 Erdumrundungen. Die „Weiße Botschafterin“ legte in insgesamt 180 Häfen auf allen Kontinenten an, segelte durch 60 Hoheitsgebiete. Im Rahmen der 168 absolvierten Ausbildungsfahrten wurden bislang rund 15.000 Soldatinnen und Soldaten ausgebildet.

Seit Januar 2016 liegt die GORCH FOCK in der Bredo Werft in Bremerhaven. Die Kosten für ihre Instandsetzung waren ursprünglich mit 10 Millionen Euro veranschlagt. Doch die Werft entdeckte nach und nach, was alles repariert werden muss: Takelage, Rumpf, Holzdeck, Masten, Motor. Schnell wuchsen die Kosten – neuesten Berechnungen zufolge belaufen sie sich auf 100 Millionen Euro. Nun stehen sich Wirtschaftlichkeit und Traditionserhalt gegenüber. Das Verteidigungsministerium soll über das Schicksal der GORCH FOCK entscheiden.

Der Deutsche Marinebund spricht sich deutlich für den Erhalt der GORCH FOCK aus. DMB-Präsident Heinz Maurus sagt: „Seit Jahren ist die Deutsche Marine Sparzwängen unterworfen, die jetzt bei allen Einheiten und auch beim Segelschulschiff GORCH FOCK deutlich werden. Der Sanierungsstau in der Marine muss dringend behoben werden. Da, dem Vernehmen nach, bereits 48 Millionen Euro in die GORCH FOCK investiert wurden, wäre es ein Schildbürgerstreich, jetzt die Sanierung des Schiffes nicht zu vollenden. Daher sollte nun zu Ende gebracht werden, was begonnen wurde, anstatt eine neue Diskussion anzufachen. Der Deutsche Marinebund appelliert an das Verteidigungsministerium, die GORCH FOCK als Segelschulschiff der Deutschen Marine zu erhalten.“

Manch einer stellt sich die Frage: Warum werden die Offizieranwärter auf einem Segelschulschiff ausgebildet, wenn sie später nichts mehr mit dem Segeln zu tun haben. Doch das ist nicht der vorrangige Grundgedanke auf der GORCH FOCK. Auf ihr geht es vor allem um Teamgeist und Zusammenhalt. Die Kadetten wachsen während ihrer Ausbildungsfahrt zu einer Crew zusammen. Sie bekommen die Bedeutung klarer hierarchischer Strukturen vermittelt und lernen, sich unterzuordnen. Unter Segeln erfahren die Soldatinnen und Soldaten deutlich intensiver, welche Auswirkungen Wind und Wetter auf ein Schiff haben.

Die Deutsche Marine selbst schreibt: „Das Segelschulschiff GORCH FOCK vermittelt ein prägendes Erlebnis und leistet einen unverzichtbaren Beitrag in der Erziehung und Vorbereitung zukünftiger Vorgesetzter an Bord und an Land.“

Zudem hat die GORCH FOCK eine weitere entscheidende Aufgabe – sie dient als eine wichtige Botschaftsplattform der Deutschen Marine und Deutschlands. Durch ihre Besuche in Häfen rund um den Globus sorgt sie für eine Verbesserung zwischenstaatlicher Beziehungen. Gleichzeitig dient sie als Werbeträger für die Deutsche Marine, und sie steht für Tradition. Der technische Fortschritt der Zivilisation ist nicht aufzuhalten. Er folgt automatischen Prozessen. Entsprechend gibt es in diesem Punkt keinen Grund zur Sorge. Anders steht es um die Tradition. Viel zu oft wird Tradition mit „aus der Mode gekommen“ verwechselt oder als „nicht mehr zeitgemäß“ abgestempelt. Doch Tradition bezeichnet etwas anderes. Tradition bedeutet kulturelles Erbe. Wenn Handlungsmuster, Überzeugungen und Glaubensvorstellungen nicht über Generationen weitergeben worden wären, wäre der technische Fortschritt nicht auf dem Level, auf dem er sich heute befi ndet. Daher wäre es ein grober Fehler, mit einer Tradition wie der GORCH FOCK zu brechen, ohne die möglichen Auswirkungen zu berücksichtigen.

Der Deutsche Marinebund e.V. ist mit rund 10.000 Mitgliedern in 300 Mitgliedsvereinen der größte maritime Interessenverband Deutschlands. Der DMB bietet allen mit dem Meer und der Seefahrt verbundenen Menschen ein Forum. Er richtet sich an jeden, der sich für Schiffe und Seefahrt begeistert oder für Themen wie Meeres-Umweltschutz oder maritime Wirtschaft interessiert. Ebenso fördert der DMB in enger Zusammenarbeit mit Marine und Handelsschifffahrt alle Bereiche der deutschen Seefahrt und informiert deutschlandweit über die Bedeutung und Notwendigkeit der Seefahrt für die Bundesrepublik. Der DMB beteiligt sich parteipolitisch neutral an der Diskussion über aktuelle maritime Themen und ist Ansprechpartner für die maritimen Entscheidungsträger in unserer Gesellschaft.

Quelle: Deutscher Marinebund


Ab sofort tägliche Führungen im Marine-Ehrenmal

Aufgrund des großen Interesses unserer Besucher bietet der Deutsche Marinebund ab sofort täglich eine Führung im Marine-Ehrenmal an. Damit möchten wir zugleich diesen weltweit einmaligen Lern- und Erinnerungsort begreifbarer sowie Marinegeschichte und -tradition wieder stärker in das Bewusstsein der Menschen rücken.

Das Marine-Ehrenmal ist ein Spiegel der deutschen Geschichte im 20. Jahrhundert. Ursprünglich als Kriegerdenkmal errichtet, ist es heute eine nationale Gedenkstätte mit internationalem Charakter und zugleich die offizielle Gedenkstätte der Deutschen Marine. Unsere sachkundigen Mitarbeiter geben den Besuchern auf ihren Führungen durch den Turm, die unterirdische Gedenkhalle und die Historische Halle mit ihren zahlreichen Schiffsmodellen einen tiefen Einblick in die Geschichte des Marine-Ehrenmals und seinen umfassenden Bedeutungswandel von einem Erinnerungsort für die Gefallenen der Kaiserlichen Marine im Ersten Weltkrieg zu einer Gedenkstätte für die auf See Gebliebenen aller Nationen.

Bis zum 28. Februar 2018 findet die Führung täglich jeweils um 14.00 Uhr statt. Die Teilnahme an der Führung kostet zuzüglich zum Eintrittsgeld für Erwachsende 2 €, für Kinder und Jugendliche bis 17 Jahre 1 €. Für Kinder unter 6 Jahren ist die Führung kostenfrei.

Führungen durch das Technische Museum U 995 sind aufgrund der begrenzten Raumkapazität nicht möglich.

Neben den täglichen Führungen bieten wir wie bisher auch weiterhin individuelle Gruppenführungen zum Preis von 30 € an.

Das Marine-Ehrenmal hat das ganze Jahr über geöffnet. Zu den Öffnungszeiten


Der Deutsche Marinebund hat sich zum Ziel gesetzt, das Marine-Ehrenmal noch stärker in das Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rücken. Gleichzeitig will sich der DMB als größter maritimer Interessenverband Deutschlands verstärkt in die Diskussion zu Themen der maritimen Sicherheit und der deutschen Schifffahrtspolitik einbringen.

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Unterirdische Gedenkhalle des Marine-Ehrenmals
(Quelle: Holger Hänisch)

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Blick vom Marine-Ehrenmal in 85 Meter über NN
(Quelle: Holger Hänisch)

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Marine-Ehrenmal und Technisches Museum U 995
(Quelle: Deutscher Marinebund e.V.)

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Technisches Museum U 995
(Quelle: Holger Hänisch)