Besuch in Kiel
Unter der Leitung von Manfred Abel, 1. Vorsitzender der MK Homburg, und Homburgs Bürgermeister Manfred Rippel startete die Delegation der Marinekameradschaft Homburg frühmorgens um 6:30 Uhr am 8. Mai mit zwei Mannschaftstransportwagen der Feuerwehr Richtung Kiel. Ziel war das Patenboot der Kreisstadt Homburg, das MjB HOMBURG. Oberbootsmann Chris S., Patenschaftsbeauftragter der HOMBURG, organisatorisch unterstützt von KptLt Christoph G., teilten nach der Ankunft die Stuben zu und präsentierte das Programm für die Besuchstage.
Die beiderseitige Freude war groß, als die Homburger auch FKpt Inka von Puttkamer, Kommandeurin des 3. Minensuchgeschwaders, FKpt Florian Holzhüter, stellvertr. Kommandeur/S3 des 3. Minensuchgeschwaders (beide ehemalige Kdt. der HOMBURG) und die aktuelle Kommandantin, KKpt Cornelia Just, beim gemeinsamen Abendessen mit Besatzungsmitgliedern im Marinestützpunkt begrüßen konnten. KKpt Just dankte Manfred Abel und BM Manfred Rippel dafür, dass die Homburger den weiten Weg nach Kiel unternommen hätten, um die Verbindung zur Besatzung aufrecht zu erhalten und die Familienfahrt an Bord mitzumachen. BM Rippel bedankte sich für die Möglichkeit des Patenschaftsbesuchs in Kiel und ging kurz auf die derzeitige schwere politische Lage in Bezug auf die Minensuchboote ein. Vereinsvorsitzender Abel bedankte sich bei der Besatzung und dem städtischen Patenschaftsbeauftragten Achim Müller. Dabei lud Abel auch für den 24. Oktober 2026 ein, der 70-Jahrfeier der MK Homburg. Nachts konnte noch in den Geburtstag der Kdt., KKpt Just, hineingefeiert werden.
Mit einem ausgiebigen Brunch startete am Folgetag die Familienfahrt in die Kieler Förde.
Der in Laboe stationierte 27,5-Meter-Seenotrettungskreuzer der DGzRS zeigte dort sein Können.
Weitere Vorführungen wie z.B. eine Postbeutelübergabe, gab es mit dem MjB SULZBACH-ROSENBERG, deren Besatzung kürzlich ebenfalls ihr 30-jähriges Patenschaftsjubiläum feiern konnte. Neben einer „Mann-über-Bord“-Übung wurde auf der HOMBURG die Brandbekämpfung mit einer aktiven Feuerlöschstrecke demonstriert. Gegen 15 Uhr ging es zurück in den Kieler Marinestützpunkt.
Dort startete nach dem „Seeklar zurück“ neben der Stützpunkt-Kegelbahn das Grillen mit einem zünftigen Fassbieranstich. Dafür hatte die Homburger Karlsberg-Brauerei zwei ihrer wertvollen Holzfässer mit UrPils zur Verfügung gestellt. Assistiert von BM Rippel nahm HOMBURG Kdt., KKpt Just, den Anstich vor. Während des Grillens wurden Gastgeschenke ausgetauscht.
Am 10. Mai hieß es dann Abschied nehmen in der Hoffnung, sich am 24. Oktober wiederzusehen, sofern es die politische Lage zulässt.
Auf dem Rückweg wurde dem 837. Hamburger Hafengeburtstag noch ein kurzer Besuch abgestattet.
Text: Dietrich Peter Kleine, Foto: Besatzung MjB HOMBURG
Die Homburger Delegation an Bord des MjB HOMBURG freut sich auf die gemeinsame Fahrt in die Kieler Förde.




