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Segelsport gestärkt

Der Segelstandort Schleswig-Holstein wird mit Unterstützung des Innenministeriums weiter gestärkt. Am 19. Juni taufte Innenministerin Magdalena Finke in Strande eines von zwei neuen Trainerbooten für die Landesstützpunkte Segeln. Die Anschaffung der Boote wurde vom Innenministerium mit 73.600 Euro gefördert.

„Schleswig-Holstein ist Segelstandort Nummer 1 in Deutschland. Davon bin ich überzeugt und genau deshalb kämpfen wir dafür, dass Kiel bei einer deutschen Bewerbung für Olympische und Paralympische Spiele als Segelstandort dabei sein wird. Wir haben hier nicht nur hervorragende Bedingungen und im Breitensport viele begeisterte Seglerinnen und Segler – auch der Leistungssport hat hier im Sportland Schleswig-Holstein sein Zuhause. Und diesen Leistungssport wollen wir weiter stärken“, so die Ministerin.

Deshalb unterstützt das Land den Bau einer neuen Bootshalle in Kiel-Schilksee mit zwei Millionen Euro und deshalb sollen auch die Landesstützpunkte Segeln gestärkt werden.

„Bislang hatte nicht jeder Landesstützpunkt ein eigenes Trainerboot. Das war ein Zustand, den wir ändern wollten, da diese Boote für ein gutes Training von zentraler Bedeutung sind“, so Finke. „Deshalb freue ich mich sehr, dass ich eines dieser neuen Boote taufen durfte.“ Das zweite Trainerboot wurde von Schauspielerin Sibel Kekilli getauft. Die beiden Boote tragen die Namen Hermann A. Cornelius und Berthold Beitz.

Im Rahmen der Bootstaufe übergab die Ministerin an den Segler-Verband Schleswig-Holstein einen zusätzlichen Zuwendungsbescheid des Innenministeriums über weitere 73.600 Euro. Damit können zeitnah zwei zusätzliche Trainerboote beschafft werden. „Auch die bisherigen Boote sind mittlerweile in die Jahre gekommen und müssen ersetzt werden. Und mit dem heute übergebenen Zuwendungsbescheid stehen dafür jetzt ausreichend Mittel für eine Neuanschaffung zur Verfügung.“

Es gibt vier Landesstützpunkte Segeln in Schleswig-Holstein, die vom Innenministerium unterstützt werden: Eckernförde, Flensburg, Kiel und Lübeck. Das Land fördert insgesamt 41 Landesstützpunkte und ein Landesleistungszentrum mit jährlich 600.000 Euro.

Text: IM, Foto: Frank Peter

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