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Sommerkonzert der MK Lahnstein

Mit zwei Glockenschlägen von Bootsmann Dieter Stüwe und dem Gorch-Fock-Lied lief der Shantychor Lahnstein unter der Leitung von Wolfgang Fink zu einer musikalischen Seereise über die sieben Weltmeere aus.

Der MK-Vorsitzende und Moderator Hans-Georg Schwamb hieß die vielen Zuhörer herzlich willkommen, die trotz der tropischen Witterungsverhältnisse zum Konzert des Shantychors gekommen waren. Besonders begrüßte er den Oberbürgermeister der Stadt Lahnstein, Lennart Siefert, und dankte Helfern und Sponsoren für ihre Unterstützung.
Mit dem Hit von Rod Steward „I´am sailing“ und dem bekannten Gitarren-Solo von Rudi Keßler nahm der Großsegler „Admiral Mischke“ rasch Fahrt auf. Die mit See-Reling und Positionslichtern maritim dekorierte Bühne, deren Vorderseite mit Bordwand und Bullaugen liebevoll gestaltet war, lieferte in Verbindung mit dem fantastischen Bühnenbild mit „Titanic-Feeling“ im Hintergrund das nötige Ambiente für die nächsten Titel, darunter auch die Eigenkomposition „Wir fahr´n bis ans Ende der Welt!“ mit dem Solisten Rudi Keßler.
In gewohnt sachkundiger und unterhaltsamer Weise führte der Moderator durchs Programm und begrüßte bei dem Titel „Capitano“ einen „echten“ Kapitän auf der Bühne, der die nötige Choreografie für die Story im passenden Outfit mit Steuerrad und seinem Mädchen auf der Reise um die Welt lieferte.

Rhythmische Shantys wie „What shall we do“ und „John Kanaka“ mit Shantyman Martin Friedrich, der Song vom Untergang der „Mary Ann“ mit Solist Willi Zell und natürlich der „Wellerman“, von 3 verschiedenen Solisten vorgetragen, begeisterten das Publikum. Aber auch besinnliche Titel wie „Heimat Deine Sterne“ mit Solist Helmut Bergman und „Kari waits for me“ kamen bei den Zuhörern sehr gut an.

Ein besonderer Gag gelang dem Chor bei dem Gangspill Shanty „Wat we doht!“ und den Erlebnissen der Seeleute nach langer Reise in Hamburg auf der Reeperbahn. Zur allgemeinen Erheiterung tauchten – natürlich direkt von der Reeperbahn (!) – die im Lied beschriebenen „lüttje Mary“ und auch die „dicke Anna“ auf, um die Männer des Shanty-Chors zur verdienten Pause von der Bühne zu locken.
Höhepunkte waren dann gegen Ende der musikalischen Seereise die Titel „Seemann lass das Träumen“, vom Publikum interaktiv im Wechsel mit dem Shantychor gesungen und gekonnt vom bestens aufgelegten Dirigenten Wolfgang Fink inszeniert, sowie die „Nordseewellen“ mit dem musikalischen Ende „Auf der Reeperbahn nachts um halb eins!“

Mit langanhaltendem Beifall bedankten sich die Zuhörerinnen und Zuhörer für dieses gelungene maritime Sommerkonzert.

Text u. Fotos: Wolfgang Jäger

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