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„Salzwasser im Blut“

Seit 50 Jahren im Deutschen Marinebund aktiv: Für ein halbes Jahrhundert Mitgliedschaft im Deutschen Marinebund ist Ulrich Dunker jetzt geehrt worden. Die Auszeichnung nahmen der Landesverbandsleiter Westfalen, Klaus Jann, sowie der Ehren-Landesverbandsleiter Werner Haase vor. Mit der Treuenadel und Urkunde für 50 Jahre würdigte der Verband nicht nur die lange Zugehörigkeit, sondern vor allem Dunkers außergewöhnliches Engagement.

Seit seinem Eintritt 1976 hat Dunker den DMB auf vielen Ebenen geprägt. Über Jahrzehnte war er in verschiedenen Marinekameradschaften aktiv, insbesondere in Herten/Westerholt, wo er mehr als 30 Jahre als Schriftführer und zusätzlich als stellvertretender Vorsitzender wirkte. Auch aktuell bringt er sich weiter ein – seit 2025 erneut als Schriftführer in Marl-Hüls.

Darüber hinaus engagierte sich Dunker im Bezirksverband sowie im Landesverband Westfalen. Dort gehörte er über drei Jahrzehnte dem Vorstand an und war lange Zeit Referent für Reservisten sowie für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Gerade in dieser Funktion prägte er die Außendarstellung des Verbandes maßgeblich.

Seine Verbundenheit zur Marine zeigt sich auch in seiner Laufbahn als Reservist. Nach seinem Grundwehrdienst war Dunker über viele Jahre hinweg regelmäßig bei Übungen und Veranstaltungen im Einsatz – auf Schnellbooten, Zerstörern und Versorgungsschiffen.

Die aktuelle Ehrung reiht sich in eine lange Liste von Auszeichnungen ein. Sie steht sinnbildlich für ein Leben im Dienst der maritimen Gemeinschaft – oder, wie Weggefährten sagen: für jemanden mit „Salzwasser im Blut“.

Text: Peter Körtling, Foto: Privat

(v.l.n.r.) Der Landesverbandsleiter Klaus Jann, Jubilar Ulrich Dunker und der Ehren-Landesverbandsleiter Werner Haase bei der Ehrung
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