Auf dem Planetenpfad
Zusammen mit den Ilzer Wanderern und Radlern beging die Marinekameradschaft Passau in ihrem Septemberevent den Planetenpfad, beginnend am Denkmal der Opfer der Donau an der Ortspitze.
Die Führung samt Erläuterungen leitete der 2. Vorsitzende der MK Passau, Reinhard Wachtveitl, der bereits mit der Erstellung des Pfades durch die Stadt Passau und der Beruflichen Oberschule Passau im Jahr 2011 involviert war.
Der Passauer Planetenpfad ist ein spannender Themenwanderweg, der das Sonnensystem im Maßstab 1:1 Milliarde erlebbar macht. Insgesamt 14 Granitstelen die die acht Planeten unseres Sonnensystems (Merkur – Venus – Erde – Mars – Jupiter – Saturn – Uranus – Neptun) mit informativen Schautafeln darstellen, den Asterioden „Passau“ und ein Miniaturnachbau der Sonne (Bronze, Durchmesser 140 cm von Glockengießerei Perner) liegen entlang der 4,8 km langen Wegstrecke. Beginnend mit der Sonneninstallation an der Ortsspitze führt der Planetenweg über die Innpromenade flussaufwärts zur Staustufe Ingling. Die Wanderung bietet nicht nur astronomisches Wissen, sondern auch herrliche Ausblicke auf Passau und den Inn.
Ebenso wurde auch die Pappel an der Ortspitze besucht, welche 2007 von der damaligen Besatzung des Patenbootes Passau, mit Hilfe der Stadt Passau unter OB Zankl und der Stadtgärtnerei, gepflanzt wurde und inzwischen zu einem stattlichen Großbaum gewachsen ist.
Da der Pfad einen desolaten Wartungs,- und Reinigungszustand aufwies, einige Hinweistafeln kaputt waren oder fehlten und die Inschrift des Denkmals „Der Opfer der Donau“ unleserlich war, meldete die MK Passau diesen Missstand bereits im Juli der Stadt Passau.
Als die Antwort kam, „dass man diese Arbeiten auf Grund von Personal,- und Finanzmangel nicht gewährleisten kann“, entschlossen sich die Marinekameraden selbst Hand anzulegen. Sie säuberten und polierten alle Hinweisschilder und brachten die Denkmalinschrift zum erneuten goldenen Glanz.
Der Abschluss der informativen und schönen Veranstaltung fand mit der Einkehr im „Innsteg“ auf der Dachterrasse statt.
Text: Jürgen Adamovsky, Foto: privat




