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„Hamburg steht fest an der Seite der Bundeswehr“

Vor dem Hintergrund einer weiterhin von vielen Krisen und Konflikten geprägten Welt ist das Interesse der Öffentlichkeit in der Hafen- und Hansestadt Hamburg an einem engen Schulterschluss mit der Bundeswehr ausgeprägter denn je. 

Das zeigte sich am Freitag vergangener Woche auf dem traditionellen Neujahrsempfang des Landeskommandos der Bundeswehr in Hamburg, das in diesem Jahr in den Räumlichkeiten der Führungsakademie (FüAk) in Hamburg-Blankenese ausgerichtet wurde. Konteradmiral Ralf Kuchler als Kommandeur und „Hausherr“ der FüAk, sowie Kapitän zur See Kurt Leonards, als Kommandeur des Landeskommandos, konnten knapp 430 Gäste aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft, verschiedenen Blaulichtorganisationen und natürlich auch Soldaten begrüßen. Für den Hamburger Senat richtete Staatsrat Jan Pörksen (SPD), Chef der Senatskanzlei, das offizielle Grußwort der Hansestadt an die Gäste.

Admiral Kuchler bewertete den hohen Zuspruch zum diesjährigen Neujahrsempfang „als ein sichtbares Zeichen dafür, dass Hamburg fest an der Seite der Bundeswehr steht“ und auch stehen müsse „gerade in Zeiten, die alles andere als ruhig sind“. 

Kapitän zur See Leonards nutzte seine Rede nochmals dazu, den Erfolg der im Frühherbst 2025 in Hamburg an drei Tagen in Folge durchgeführten zivil-militärischen Übung Red Storm Bravo hervorzuheben, die seinerzeit auch bundesweit auf großes Interesse stieß. Ihn habe die seitens der Hamburger Bevölkerung gegenüber den Bundeswehrangehörigen gezeigte Wertschätzung jedenfalls sehr beeindruckt.

Auch 2026 werde diese Übungsserie fortgesetzt, und zwar unter dem Namen „Red Storm Charlie“. Dabei zeige sich schon jetzt bei den verschiedenen Organisationen und auch Unternehmen eine hohe Motivation, an dieser Folgeübung ebenfalls aktiv mitzuwirken. Leonards berichtete, dass der für die erste Planungskonferenz vorgesehene Besprechungsraum gar nicht ausreichte, um alle Interessenten aufzunehmen. Das mit der Folge, dass kurzfristig sogar eine ganze Sporthalle reserviert werden musste, um alle zu beherbergen. Leonards wörtlich: „Ich finde das großartig, und ich bin dankbar dafür.“

Dass in der Elb-Hansestadt ganz offenkundig eine sehr enge Zusammenarbeit zwischen der Zivilgesellschaft und der Bundeswehr anzutreffen sei, ist für Leonards so „nicht in jedem Bundesland selbstverständlich“. Der Kommandeur weiter: „Dieses gemeinsame Verständnis stärkt unsere Resilienz und unsere Handlungsfähigkeit.“

 Begleitet wurde der Neujahrsempfang von einem kleinen Ensemble des Marinemusikkorps Kiel, das den Anlass stimmungsvoll umrahmte.

Text u. Fotos: Eckhard-Herbert Arndt

Dankbar für die große Wertschätzung: Kapitän zur See Kurt Leonards

(v.l.n.r.) Kapitän zur See Kurt Leonards (Kommandeur Landeskommando Hamburg), Staatsrat Jan Pörksen (SPD), Konteradmiral Ralf Kuchler (Kommandeur Führungsakademie der Bundeswehr)
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