„Laboe aktuell“, Ausgabe: Januar 2026
Frieden durch Verstehen
Liebe Laboerinnen und Laboer,
liebe Freunde des Marine-Ehrenmals,
nach der traditionellen Kranzniederlegung anlässlich des Volkstrauertages Mitte des Monats November hatten wir im Anschluß zur Eröffnung der gleichnamigen Dauerausstellung „Frieden durch Verstehen“ geladen. Hochrangige Vertreter aus Landes- und Kommunalpolitik, Wirtschaft und Deutscher Marine wurden von unserem Präsidenten Heinz Maurus und dem Kurator der Ausstellung Dr. Jann M. Witt begrüßt und für die Aktualität und Wichtigkeit des Themas sensibilisiert. Die Poesiematrosin Veronika Scholz verstand es auf ihre charmante und lockere Weise jeden einzelnen der Anwesenden daran zu erinnern, seine eigene Verantwortung für das Thema dabei nicht aus den Augen zu verlieren.
„Wer die Motive des Gegegenübers versteht, hat den Schlüssel in der Hand um die Spirale des Konflikts zu durchbrechen und eine neue angemessene Antwort auf die Herausforderungen unserer Zeit zu finden.“ (Zitat: DMB-Präsident Heinz Maurus). Am besten ist es, Sie verschaffen sich selbst einen eigenen Eindruck über diese und die beiden anderen neuen Ausstellungen auf unserem Gelände.
Unseren neuen Geschäftsführer hatten wir Ihnen in der vorigen Ausgabe bereits vorgestellt. Mit Staatssekretär a.D. Heinz Maurus (auf dem Bild mit der ehemaligen Plöner Landrätin Stephanie Ladwig) möchten wir Sie heute mit dem langjährigen Präsidenten des DMB bekannt machen. Er ist es, der gemeinsam mit dem Vorstand und bundesweit aufgestellten Landesverbandsleitern die Geschicke des mit annähernd zehntausend Mitglieder umfassenden, größten maritimen Interessenverband Deutschlands leitet. Seinem unermüdlichen, ehrenamtlichen Bemühen und seinem weitreichenden politischen Netzwerk sowohl auf Landes- als auch auf Bundesebene ist es schließlich zu verdanken, dass nunmehr die Finanzierungszusagen für die Deckungslücke ür die dringend notwendig gewordene Turmsanierung sowohl aus dem Kieler Landtag als auch der Bundeshauptstadt nunmehr seit September 2025 vorliegen. Nur gemeinsam mit Ihren Eintritts- bzw. Spendengeldern ist es möglich, den Erhalt dieser weltweit einzigartigen Gedenkstätte als Mahnmal für den Frieden auch für künftige Generationen sicherzustellen.
Übrigens, wussten Sie schon, dass jedes Marineschiff, egal welcher Nation, das auf der Kieler Förde das Marine-Ehrenmal passiert, egal ob beim Ein- oder Auslaufen, diesem Ort und den Menschen für die es errichtet worden ist, seit Jahrzehnten die sogenannte Ehrenbezeugung erweist? Dabei nimmt die an Deck angetretene Besatzung Haltung an und salutiert in Blickrichtung des Marine-Ehrenmals.
Das Laboer Marine-Ehrenmal, bereits nach dem 1. Weltkrieg für die auf See gebliebenen Kameraden der Kaiserlichen Marine errichtet, ist mittlerweile internationale Gedenkstätte für sämtliche auf See gebliebenen Seeleute aller Nationen, egal ob es sich um Opfer mit einem militärischen oder zivilen Hintergrund handelt. Es ist heute (aktueller denn je) ein eindrucksvolles Zeugnis deutscher Marinegeschichte und Mahnmal für eine friedliche Seefahrt auf freien Weltmeeren.
Mögen wir nicht müde werden uns und allen Entscheidungsträgern diese Verantwortung ins Bewusstsein zu rufen.
„Frieden durch Verstehen!“
Text: Friedhelm Reker
Die vollständigen Broschüren und ein umfangreiches Archiv der „Laboe aktuell“ finden Sie unter https://www.gemeinde.laboe.de/laboe-aktuell.
Präsident des Deutschen Marinebundes, Heinz Maurus mit der ehemaligen Plöner Landrätin Stephanie Ladwig








