Traditionelles Schlachteessen
In der zweiten Februarhälfte fand als erste Veranstaltung des Jahres wieder das traditionelle Schlachteessen der Marinekameradschaft Göttingen im fast ausgebuchten Vereinsheim des MTV Geismar statt. Rund 90 Personen hatten sich eingefunden, um sich leckere Eichsfelder Schlachtewurst oder alternativ einen Käseteller munden zu lassen.
Bis vor ca. 18 Jahren hatten Kameraden der MK noch selbst auf dem Dorf geschlachtet, aber auf Grund der veränderten Hygienevorgaben hinsichtlich der Schlachte-Räumlichkeiten gab es dafür immer weniger Möglichkeiten. Vor einigen Jahren wurde die Veranstaltung nach einer zwischenzeitlichen Pause wieder reaktiviert und nach anfänglichen Wechseln der Lieferanten letztendlich eine Hausschlachterei aus dem niedersächsischen Untereichsfeld gefunden, bei denen die MK die Ware seither bezieht.
Das Helferteam sorgte dafür, dass alles portioniert auf Tellern angerichtet wurde – die Portionen waren wie gewohnt großzügig bemessen, so dass die wenigsten ihre Portion geschafft haben. Auch die Käseteller für die Nicht-Fleischesser waren reichhaltig bemessen. Zum Auftakt gab es die beliebte Schlachtesuppe, vom Vorsitzenden Holger Quentin höchstpersönlich zubereitet, nach dem fettigen Essen eine Runde Schluck zur Verdauung.
Unter den Gästen konnte Quentin eine ganze Back Gäste aus der lokalen Politik begrüßen, u. a. Bürgermeister Dr. Kangarani in Vertretung der Göttinger Oberbürgermeisterin und selbst MK-Mitglied, aus Stadt- und Ortsrat sowie Vertreter lokaler Vereine aus dem Göttinger Stadtteil Geismar. Auch Kameraden der Marinekameradschaften Kreiensen und Oker hatten sich eingefunden, besonders erfreulich war aber die Teilnahme vieler Bürgerinnen und Bürger des Stadtteils.
Die Sammlung zu Gunsten der DGzRS mit dem Spendenschiffchen, mit dem eine Kameradin nach dem Essen durch die Reihen gegangen ist, erbrachte die stolze Summe von 214,80 €.
Text: Holger Quentin, Fotos: Iris Quentin
Ganze Back Gäste aus der lokalen Politik








